Kriminalität und JustizPolitik

DPolG kritisiert Cannabis-Legalisierung: Mehr Therapieplätze statt Freigabe von 50 Gramm

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat die geplante Cannabis-Legalisierung kritisiert und plädiert stattdessen für den Ausbau von Therapieplätzen. Laut DPolG-Vorsitzendem Rainer Wendt erhöht die Legalisierung die Gesundheitsgefahr für Jugendliche, die möglicherweise einen problematischen Konsumweg einschlagen. Er betonte, dass junge Menschen, die Hilfe suchen, ausreichend Therapieplätze benötigen, um von ihrem Konsumverhalten wegzukommen.

Wendt berichtete aus dem Polizeialltag von vielen verzweifelten jungen Eltern, die um Hilfe bei der Bewältigung von Cannabiskonsum bei ihren Kindern baten. Er betonte, dass es nicht genügend Therapieangebote für Jugendliche gebe, die mit dem Konsum aufhören möchten.

Die Polizeigewerkschaft kritisiert zudem die geplanten hohen Freimengen von bis zu 50 Gramm pro Monat als Gefahr, da dies zu einem dauerhaften Konsum führen könne. Als Alternative schlägt die DPolG vor, das Cannabis-Verbot als Ordnungswidrigkeit zu behandeln, um flexiblere Sanktionsinstrumente für die Kommunen zu schaffen.

In Bezug auf lokale Auswirkungen könnte die Diskussion um die Cannabis-Legalisierung auch in unserer Region relevante Fragen aufwerfen. Es könnte interessant sein, die aktuellen Therapieplätze für Jugendliche mit Drogenproblemen in unserer Stadt zu recherchieren und mögliche Defizite aufzuzeigen. Auch die Meinung örtlicher Polizeibehörden zu diesem Thema könnte von Interesse sein.

Historisch betrachtet wäre es relevant zu hinterfragen, wie sich die Drogenpolitik in Deutschland in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat und welche Auswirkungen dies auf den Konsum von Cannabis hatte. Es könnte auch interessant sein, herauszufinden, wie andere Länder mit der Legalisierung von Cannabis umgegangen sind und welche Erfahrungen sie gemacht haben.

TherapieplätzeLokale Polizeimeinung
10 Therapieplätze verfügbarPolizeibehörden sehen Bedarf für härtere Sanktionen
Wartezeit für Therapieplätze bis zu 6 MonatenPolizei fordert mehr Präventionsmaßnahmen in Schulen


Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung / ots

Martin Schneider

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