Politik

Bischofskonferenz erklärt AfD für nicht wählbar: Analyse von Politikwissenschaftler Püttmann

Die Deutsche Bischofskonferenz hat in einer Erklärung die AfD als nicht wählbar erklärt, was als großer Schlag gegen die Partei angesehen wird. Der Politikwissenschaftler Andreas Püttmann kommentierte dies als "Coup", der die AfD überrascht habe. Er verglich die Erklärung mit der Anti-NS-Enzyklika von Papst Pius XI. aus dem Jahr 1937 und betonte die Wichtigkeit der Einstimmigkeit des Beschlusses. Die Bischöfe positionierten sich gegen eine radikale Infragestellung von Grundnormen der Verfassung und des christlichen Menschenbildes durch die AfD.

Püttmann machte deutlich, dass es nicht um "Gesinnungsschnüffelei" gehe, sondern um die öffentliche Parteinahme für die AfD. Er betonte, dass Katholiken ihre Wahlentscheidung vor Gott verantworten müssen. Die Erklärung wird vermutlich nicht dazu führen, dass neurechts Infizierte, die bereits der Ideologie der AfD verfallen sind, ihre Ansicht ändern werden.

In Deutschland existiert eine Geschichte von Konflikten zwischen Kirche und politischen Parteien, wie beispielsweise die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in den 1930er Jahren. Die Erklärung der Bischofskonferenz spiegelt eine klare Positionierung der Kirche gegen extremistische Ideologien wider.

Eine Tabelle mit Informationen über die Entwicklung der AfD in den letzten Jahren sowie möglichen regionalen Auswirkungen auf den politischen Diskurs könnte dem Leser helfen, die Hintergründe besser zu verstehen.

| Jahr | Wahlergebnis AfD in Deutschland | Lokale Auswirkungen |
|------|---------------------------------|---------------------|
| 2013 | 4,7% | |
| 2017 | 12,6% | |
| 2021 | 10,3% | |

Die Entscheidung der Bischofskonferenz zeigt eine klare Positionierung der katholischen Kirche gegenüber extremistischen Ideologien in der Politik.



Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger / ots

Martin Schneider

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