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Politik

Bargeldlos in Bayern: Neue Bezahlkarte für Geflüchtete sorgt für positive Erfahrungen

Innovative Bezahlkarte für Geflüchtete: Erfolgreiche Einführung in bayerischen Kommunen.

Die Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete in vier bayerischen Kommunen, nämlich Straubing, Günzburg, Fürstenfeldbruck und Traunstein, vor rund sechs Wochen erweist sich als durchweg positiv. Diese Karte ermöglicht es den Geflüchteten, die in staatlichen Einrichtungen leben und Leistungen beziehen, eine aufladbare Karte zu erhalten, die wie eine Giro- oder Kreditkarte für bargeldlose Zahlungen genutzt werden kann. Bis zu 50 Euro pro Monat können an Automaten abgehoben werden, jedoch sind Auslandsüberweisungen nicht möglich.

Die Erfahrungen seit der Einführung der Bezahlkarte in den genannten Kommunen sind überwiegend positiv. In Straubing beispielsweise wurden bereits rund 200 Bezahlkarten ausgegeben, und es wird von einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen dem Innenministerium und den örtlichen Stellen berichtet. In Fürstenfeldbruck haben sogar mehr als 850 Bewohner*innen die Bezahlkarte erhalten, einschließlich Personen in dezentralen Unterkünften des Landkreises.

Die Verwaltung zeigt sich bereits nach den ersten Wochen positiv beeindruckt von der Bezahlkarte, da sie dazu beiträgt, die Bürokratie abzubauen. Sowohl in der Verwaltung als auch im Einzelhandel gab es nur wenige Probleme zu verzeichnen. Die Bezahlkarte wird von den Inhabern als Erleichterung im Alltag empfunden, da sie ein digitales Zahlungsmittel nutzen können, was zuvor oft nicht möglich war. Trotz kleinerer Anlaufschwierigkeiten wird die bayernweite Einführung der Bezahlkarte im zweiten Quartal mit Optimismus erwartet.

Lena Bauer

Lebt in Stuttgart und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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