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Paritätischer Wohlfahrtsverband kündigt Zusammenarbeit: Christina Baum kritisiert Entscheidung in Bezug auf Diabetes-Selbsthilfegruppe

In einer aktuellen Pressemitteilung wird berichtet, dass der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW die Zusammenarbeit mit einer Diabetes-Selbsthilfegruppe gekündigt hat, nachdem die Leiterin der Gruppe einige Videos eines von der AfD organisierten Corona-Symposiums auf ihrer Homepage verlinkt hatte. Die AfD hatte das Symposium als Plattform für eine kritische Auseinandersetzung mit den Maßnahmen der Bundesregierung während der Corona-Pandemie genutzt.

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Christina Baum, Mitglied im Gesundheitsausschuss und im AfD-Bundesvorstand, kritisiert die Entscheidung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes scharf. Sie wirft dem Verband eine antidemokratische Haltung und eine Diskriminierung der Selbsthilfegruppe vor. Baum betont, dass die ehrenamtlich tätigen Mitglieder von Selbsthilfegruppen wichtige Unterstützung für erkrankte Menschen bieten und es nicht gerechtfertigt sei, sie wegen der Verlinkung von Veranstaltungsinhalten zu sanktionieren.

Diese Entwicklung wirft die Frage nach der Neutralität und Toleranz gegenüber verschiedenen politischen Meinungen in der Gesellschaft auf. Es ist wichtig, dass auch kontroverse Standpunkte Raum für Diskussion und Debatte haben, ohne dass Personen oder Organisationen wegen ihrer Meinungsäußerungen benachteiligt werden.

In der folgenden Tabelle sind einige Informationen zur AfD und Selbsthilfegruppen aufgeführt:

| AfD | Selbsthilfegruppen |
|---|---|
| Die AfD nutzt Veranstaltungen wie das Corona-Symposium, um ihre Sichtweise zu bestimmten Themen darzulegen. | Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen, oft auch bei gesundheitlichen Problemen. |
| Die Partei hat eine kontroverse Position in der deutschen Politik und wird von einigen als rechtspopulistisch angesehen. | Mitglieder von Selbsthilfegruppen engagieren sich ehrenamtlich und teilen ihre Erfahrungen und Wissen zur Unterstützung anderer. |

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Fall weiterentwickeln wird und welche Konsequenzen die Kündigung der Zusammenarbeit für die betroffenen Patienten haben wird. Es ist wichtig, dass in einer pluralistischen Gesellschaft Meinungsvielfalt und Toleranz gegenüber unterschiedlichen Standpunkten gewahrt bleiben.



Quelle: AfD - Alternative für Deutschland / ots

Martin Schneider

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