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Gesundheit

Naturschutz vs. Wassersport: Streit ums Paddeln auf bayerischen Flüssen

Paddeln in Bayern: Zwischen Naturschutz und Sicherheit - Was steckt hinter dem Streit?

Auf Bayerns Flüssen gibt es einen anhaltenden Streit über die Zulassung von Kanus, Kajaks und Stand-Up-Paddleboards. Der Bund Naturschutz hat Klage eingereicht, da die Nutzung der Gewässer als Belastung für die Natur angesehen wird. Insbesondere die Vogelpopulation und die Unterwasservegetation stehen im Fokus der Naturschützer. Das Landratsamt Forchheim hat Beschränkungen erlassen, die die Arten und Größen der Boote regeln sowie bestimmte Flussabschnitte für die Nutzung sperren.

Ein Fahrverbot für nicht motorisierte Boote wurde im Landkreis Bad Kissingen aufgrund alter und kranker Baumbestände entlang der Fränkischen Saale eingeführt. Die Bäume bergen die Gefahr des Umstürzens oder fallenlassens von Ästen, die Bootsfahrer gefährden könnten. Das Landratsamt begründete die Maßnahme mit der konkreten Bedrohung für Leben und Gesundheit, insbesondere da schadhafte Bäume nicht immer erkennbar sind.

Der Bayerische Kanu-Verband hat die Entscheidung zur Sperrung von Flussabschnitten angefochten, da andere Nutzer wie Schwimmer oder Angler nicht betroffen sind. Das Verwaltungsgericht Würzburg wies den Eilantrag ab, mit der Begründung, dass Schwimmer schneller das Ufer erreichen könnten. Der Verband plant, diese Entscheidung anzufechten. Das Landratsamt Bad Kissingen arbeitet mit dem Verband und Bootsverleihern zusammen, um gefährdete Bäume entlang des Flusses zu entfernen.

In Nürnberg wird über eine Verordnung diskutiert, die die Sperrung der Pegnitz für Sportboote vorsieht, um die empfindliche Natur und bedrohte Tierarten zu schützen. Diese Maßnahme betrifft auch Sportvereine, darunter die Sektion Nürnberg des Deutschen Alpenvereins. Diese Vereine nutzen die Pegnitz für Übungen und Müllsammelaktionen, die durch die geplante Verordnung eingeschränkt werden könnten und deshalb Kritik an dem Vorhaben äußern.

Dr. Sarah Weber

Dr. Sarah Weber ist eine anerkannte Gesundheitsexpertin mit fundiertem Wissen in Bereichen wie Ernährung, präventive Medizin und Gesundheitspolitik. Sie hat Medizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin studiert und ist Fachärztin für Innere Medizin. Sarah schreibt regelmäßig für führende Gesundheitsmagazine und ist als Beraterin für mehrere Gesundheitsorganisationen tätig. Sie ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und hat zahlreiche wissenschaftliche Publikationen zu aktuellen Gesundheitsthemen verfasst. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit hält Dr. Weber Vorträge und Workshops und ist häufig als Expertin in Gesundheitssendungen zu sehen. In ihrer Freizeit engagiert sie sich für gemeinnützige Organisationen, die sich auf Gesundheitsaufklärung spezialisieren.
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