Die Welt der Musik hält die Luft an, während die Organisatoren des Eurovision Song Contests (ESC) in Basel auf die Rückkehr von Céline Dion hoffen. Dion, die an dem seltenen Stiff-Person-Syndrom leidet, ist eine der größten Stimmen der Musikindustrie und gewinnt stets die Herzen ihrer Fans. Ob sie jedoch beim Finale des ESC 2025 im Mai auftritt, hängt von ihrem Gesundheitszustand ab. Ein Sprecher des Veranstalters bestätigte, dass Gespräche mit Dion geführt werden, die Antwort bleibt jedoch abwartend und skeptisch.
Die Sängerin, die 1988 den ESC für die Schweiz mit dem Song „Ne Partez Pas Sans Moi“ gewann, hat in den letzten Jahren eine schwierige Phase durchlebt. Sie wurde 2022 mit Stiff-Person-Syndrom diagnostiziert, eine neurologische Erkrankung, die von schmerzhaften Muskelkrämpfen und Steifheit begleitet wird und ihre Fähigkeit zu singen erheblich beeinträchtigt. Nach ihrer Diagnose hat sie alle Auftritte abgesagt, was für ihre Fans und die gesamte Musikwelt eine immense Enttäuschung darstellt.
Aktuelle Entwicklungen und Hoffnungsschimmer
Im Jahr 2024 kehrte Dion schließlich auf die Bühne zurück und trat während der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Paris auf, wo sie das ikonische Lied „L’Hymne à L’Amour“ von Edith Piaf sang. Diese Rückkehr markierte einen wichtigen Schritt für die Sängerin, die in der Vergangenheit mit gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen hatte. Dion hatte 2024 auch ein Dokumentarfilm über ihr Leben und ihre gesundheitlichen Kämpfe veröffentlicht, in dem sie einen Einblick in ihr Leben mit der Krankheit gab.
Um ihre Symptome zu behandeln, erhält Dion eine umfassende Therapie, die unter anderem intravenöse Immunoglobuline und hohe Dosen von Valium umfasst, um die Muskelkrämpfe zu kontrollieren. Ihre Ärztin, Dr. Amanda Piquet, berichtete von signifikanten Fortschritten in ihrer Behandlung. Dion selbst teilte in einem Interview mit, dass sie entschlossen ist, erneut zu singen und ihr Ziel, zur Bühne zurückzukehren, unermüdlich verfolgt.
Vorbereitung auf den ESC
Im Vorfeld des ESC-Finales wird die Schweiz von der Künstlerin Zoë Më vertreten, die moderner Pop in Französisch und Deutsch singt. Ihr Song wird am 10. März bekanntgegeben, und sie tritt in die Fußstapfen des Vorjahressiegers Nemo, der 2024 mit „The Code“ abräumte. Der ESC findet vom 10. bis 17. Mai in der St. Jakobshalle in Basel statt und wird von Michelle Hunziker, Hazel Brugger und Sandra Studer moderiert.
Ob Céline Dion bei diesem bedeutenden Event auftreten wird, bleibt ungewiss, doch ihre Fans und die Veranstalter in Basel hoffen auf ein Wunder. Trotz ihrer asiatische Gesundheit hat Dion bereits bewiesen, dass ihre Leidenschaft für die Musik und ihr Wille, wieder aufzutreten, sie antreiben.
Informationen über ihre gesundheitlichen Herausforderungen und ihren Kampf teilt sie aktiv auf ihren sozialen Medien, um Bewusstsein für das Stiff-Person-Syndrom zu schaffen. Ihr Weg hat sowohl zu einer Zunahme der Öffentlichkeitssensibilität für diese Erkrankung als auch zur Schaffung eines neuen Bewusstseins über die Herausforderungen, mit denen viele Menschen konfrontiert sind, geführt.
Bleibt abzuwarten, ob die Musikwelt im Mai wieder in den Genuss von Dions unvergleichlicher Stimme kommen wird.