Gesundheit

5 giftige Frühblüher im Frühling – Schutz vor Vergiftungen für Kinder und Haustiere

Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm blühen zahlreiche Pflanzen auf. Doch Vorsicht ist geboten, denn einige Frühlingsblumen können giftig sein. Die Aktion Das sichere Haus (DSH) weist darauf hin, dass besonders in Gärten, in denen sich Kleinkinder und Haustiere aufhalten, eine sorgfältige Auswahl der Pflanzen wichtig ist. Selbst geringe Mengen von giftigen Frühblühern wie Schneeglöckchen, Hyazinthen, Tulpen, Narzissen und Maiglöckchen können zu schweren Vergiftungen führen.

Schutzmaßnahmen wie das Aufstellen der Pflanzen außer Reichweite von Kindern und Haustieren sowie das Informieren über giftige Pflanzen können dazu beitragen, Vergiftungsunfälle zu vermeiden. Die Giftpflanzendatenbank der DSH bietet eine erste Hilfestellung bei der Auswahl kinder- und haustierfreundlicher Pflanzen für den Garten.

Es ist wichtig zu beachten, dass auch das Blumenwasser von Schnittblumen giftige Stoffe enthalten kann, die für Kleinkinder und neugierige Haustiere gefährlich sein können. Eltern und Haustierbesitzer sollten daher darauf achten, dass das Blumenwasser unzugänglich ist.

Die DSH informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit und setzt sich für einen besseren Unfall- und Gesundheitsschutz ein. Statistiken und Grafiken zum Unfallgeschehen in Deutschland sind auf der Webseite der DSH verfügbar.

In der folgenden Tabelle sind die giftigen Frühblüher sowie ihre Wirkung aufgelistet:

| Frühblüher | Giftige Teile | Symptome bei Vergiftung |
|--------------|----------------|-----------------------|
| Schneeglöckchen | Alle Teile | Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall |
| Hyazinthen | Alle Teile | Übelkeit, Magenkrämpfe |
| Tulpen | Alle Teile | Hautprobleme |
| Narzissen | Alle Teile | Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall |
| Maiglöckchen | Alle Teile | Schwere Vergiftungssymptome |

Es ist ratsam, bei der Auswahl von Pflanzen für Garten und Wohnung auf ungiftige Alternativen wie Kornblumen, Cosmea oder Veilchen zurückzugreifen. Weitere Informationen zu giftigen Pflanzen finden Sie auf der Webseite der DSH.



Quelle: DSH - Aktion Das Sichere Haus / ots

Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.

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