Am 7. März 2025 kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 2 bei Langenaltheim. Ein 74-jähriger Fahrer eines Wohnmobils versuchte, einen Sattelzug zu überholen, als das Wohnmobil ins Schleudern geriet. Dabei touchierte es den 64-jährigen Fahrer des Sattelzugs, der daraufhin nach rechts von der Fahrbahn abgedrängt wurde. Der Sattelschlepper prallte gegen ein Verkehrsschild und kam schließlich im Straßenbankett zum Stillstand.
Das Wohnmobil schleuderte über zwei Fahrspuren der Gegenfahrbahn und kollidierte mit der Leitplanke. Trotz der heftigen Kollision hatten die Insassen des Wohnmobils Glück im Unglück und wurden zur Vorsicht in ein Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden an Fahrzeugen und Infrastruktur beläuft sich auf über 60.000 Euro, wie infranken.de berichtet.
Unfallzahlen in Europa
<pDieser Vorfall verdeutlicht die Risiken, die im Straßenverkehr bestehen. Jährlich verlieren in der EU Tausende Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben oder werden schwer verletzt. Zwischen 2010 und 2020 sank die Zahl der Straßenverkehrstoten in Europa jedoch um 36 Prozent, was auf verbesserte Sicherheitsmaßnahmen und technische Fortschritte im Straßenverkehr zurückzuführen ist. Im Jahr 2019 registrierte man 22.800 Verkehrstote, während die Zahl 2020 um 4.000 senkte.
Aktuelle Statistiken zeigen vorläufige Zahlen, die belegen, dass in 18 EU-Mitgliedstaaten die Zahl der Todesopfer auf einem Rekordtief ist. Besonders auffällig ist, dass Schweden die sichersten Straßen mit nur 18 Verkehrstoten pro 1 Million Einwohner aufweist, während Rumänien 2020 die höchste Rate von 85 Verkehrstoten pro 1 Million Einwohner meldete. Der durchschnittliche Wert in der EU lag bei 42 Verkehrstoten pro 1 Million Einwohner, weltweit sind es sogar über 180.
Altersgruppen und Geschlechterverteilung
Besonders alarmierend ist, dass 12 Prozent der Verkehrstoten im Jahr 2018 zwischen 18 und 24 Jahren alt waren, obwohl diese Altersgruppe nur 8 Prozent der Bevölkerung ausmacht. Dennoch ging die Zahl der Verkehrstoten in dieser Altersgruppe seit 2010 um 43 Prozent zurück. Ältere Menschen sind weiterhin stark betroffen; 28 Prozent der Verkehrstoten im Jahr 2018 waren über 65 Jahre alt, verglichen mit 22 Prozent im Jahr 2010.
Außerdem zeigt sich ein deutliches Geschlechtermuster: Rund 76 Prozent der Verkehrstoten waren Männer, und dieses Muster ist in allen Mitgliedstaaten der EU zu beobachten, wie die Daten von europarl.eu belegen. Solche Statistiken sollten als Anreiz dienen, weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu ergreifen und das Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr zu schärfen.