Polen

Polnischer Staatsbürger half bei Attentatsplanung auf Selenskyj

Mann wegen Attentatsplänen auf Selenskyj verhaftet: Neue Details zu den mutmaßlichen Verbindungen zum russischen Militärgeheimdienst

Ein polnischer Staatsbürger wurde aufgrund mutmaßlicher Attentatspläne gegen den ukrainischen Präsidenten Selenskyj festgenommen. Die Staatsanwaltschaft erhob Vorwürfe gegen den Mann, Informationen an den russischen Militärgeheimdienst weitergegeben und bei der Planung eines möglichen Attentats auf Selenskyj geholfen zu haben. Der Beschuldigte gab zu, bereit gewesen zu sein, im Auftrag der russischen Militärnachrichtendienste zu handeln, und hatte Kontakt zu russischen Staatsbürgern, die direkt am Krieg in der Ukraine beteiligt waren. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Die polnischen Ermittler wurden von ukrainischen Kollegen über die Aktivitäten des Mannes informiert, was ihnen ermöglichte, wesentliche Beweise zu sammeln. Der polnische Außenminister lobte die gute Zusammenarbeit mit der Ukraine. Gemäß dem ukrainischen Generalstaatsanwalt wurde der Beschuldigte von Russland beauftragt, Informationen über die Sicherheit des Flughafens Rzeszow-Jasionka zu sammeln und an den Aggressorstaat weiterzugeben.

Der Flughafen im Südosten Polens, nahe der ukrainischen Grenze gelegen, wird häufig von Selenskyj bei Auslandsreisen genutzt. Der Generalstaatsanwalt der Ukraine betonte, dass dieser Fall die anhaltende Bedrohung durch Russland für die Ukraine und die gesamte freie Welt verdeutlicht. Dies zeigt erneut die Herausforderungen, die Russland für die Sicherheit und Stabilität in der Region und darüber hinaus darstellt.

Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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