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Polen

Polizei sendet 15 von 18 Flüchtlingen aus Kreis Görlitz zurück nach Polen

Neue Flüchtlingsströme im Kreis Görlitz: Bundespolizei schiebt die Mehrheit nach Polen ab

Im Kreis Görlitz haben Bundespolizisten kürzlich 18 Flüchtlinge aufgegriffen, wovon die Mehrheit nach Polen zurückgeschickt wurde. Zu Beginn wurde zwei Jugendliche in Begleitung eines Erwachsenen aus Afghanistan im Görlitzer Bahnhof festgestellt. Ebenso wurden in Horka drei Männer, vermutlich Somalier, von den Polizisten entdeckt. Unter den festgestellten Personen waren auch drei Afghanen in Görlitz, von denen die Jugendlichen dem Jugendamt des Landkreises Görlitz übergeben wurden.

Des Weiteren wurden im südlichen Teil des Landkreises acht Männer aus Afghanistan aufgegriffen, die ohne die erforderlichen Einreisedokumente die Grenze überquerten. Die Bundespolizei leitete gegen sie Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt ein. Ein 35-jähriger Vietnamese wurde ebenfalls eingereist und ohne Visum aufgegriffen, wodurch eine Strafanzeige wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz gegen ihn eingeleitet wurde. Insgesamt wurden von den 18 festgestellten Flüchtlingen 15 nach Polen zurückgeschickt.

Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.
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