Österreich

Mehr Platz in Regionalzügen: Bayern fordert bessere Sitzmöglichkeiten

Mehr Komfort und Platz: Verbesserungen in Regionalzügen zwischen München und Salzburg ab 2028

Regionalzüge zwischen München und Salzburg sollen ab dem Jahr 2028 mehr Sitzplätze anbieten, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) kündigte an, dass Bahnunternehmen, die auf den Linien in Oberbayern operieren möchten, zu bestimmten Zeiten zusätzliche Sitzplätze und mehr Raum für Fahrräder bereitstellen müssen. Dieser Schritt erfolgt aufgrund des starken Anstiegs der Fahrgastzahlen auf diesen Strecken, wie Thomas Prechtl, Sprecher der BEG-Geschäftsführung, erklärte. Die Initiative zielt darauf ab, die steigende Beliebtheit von Bahnreisen zu berücksichtigen, insbesondere angesichts der fortgesetzten Nutzung des Deutschlandtickets und des Wachstums der Bevölkerungszahlen in der Region.

Zurzeit werden die Regionalzüge zwischen München und Salzburg von der Bayerischen Regiobahn (BRB) betrieben, die teilweise dem französischen Transdev-Konzern gehört. Die BEG stellte kürzlich fest, dass die BRB hinsichtlich ihrer Pünktlichkeit ein schlechtes Zeugnis erhielt, wobei nur rund ein Viertel aller Züge im Jahr 2023 gemäß Fahrplan unterwegs war. Im Zuge des europaweiten Vergabeverfahrens „Rosenheimer Kreuz“ haben Bahnunternehmen die Möglichkeit, sich bis zum 21. Oktober für den Betrieb auf dem Liniennetz zu bewerben. Die Entscheidung über den zukünftigen Betreiber soll voraussichtlich Ende 2024 fallen. Die BEG plant, das Eisenbahnverkehrsunternehmen auszuwählen, das von Dezember 2028 bis Dezember 2042 die Regionalzüge auf den Linien RE 5 Hbf München – Rosenheim – Salzburg, RB 54 München – Rosenheim – Kufstein und RB 58 München – Holzkirchen – Rosenheim elektrisch betreiben wird.

Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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