Am Sonntagabend wurde ein 30-jähriger Senegalese in einem grenzüberschreitenden Regionalzug am Bahnhof Kehl von der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er sich mit einem irreführenden spanischen Reiseausweis für Flüchtlinge ausweisen wollte – allerdings war dieser auf eine andere Person ausgestellt. Da der Mann keine gültigen Grenzübertrittspapiere vorlegen konnte, wurde der Verdacht des Missbrauchs von Ausweispapieren sowie der unerlaubten Einreise laut.

Die Bundespolizei erließ ein dreijähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen den Senegalese. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er direkt nach Frankreich zurückgewiesen. Die Behörden zeigen mit diesem Einsatz erneut, wie konsequent gegen illegale Einreise vorgegangen wird.