Ein 26-Jähriger stand am Grenzübergang Weil am Rhein im Fokus der Bundespolizei, nachdem er versucht hatte, mit einem Foto einer Identitätskarte einer anderen Person einzureisen. Der Mann, der in einem Fernbus von Zürich nach Paris unterwegs war, wollte sich zunächst mit einer italienischen Identitätskarte ausweisen, die er auf seinem Smartphone zeigte. Doch die Kontrolle offenbarte schnell Unstimmigkeiten – das Foto stimmte nicht mit dem reisenden Mann überein.
In der Folge präsentierte der tunesische Staatsangehörige einen tunesischen Reisepass, der zwar Fälschungsmerkmale vermissen ließ, jedoch war er nicht in der Lage, einen legalen Aufenthalt in Frankreich nachzuweisen. Die Bundespolizei leitete daraufhin ein Strafverfahren wegen Missbrauchs von Ausweispapieren und Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann zurück in die Schweiz gewiesen.