Das dänische Handballnationalteam hat mit dem Gewinn des vierten Weltmeistertitels in Folge erneut Geschichte geschrieben. Nach einem glanzvollen Turnier, in dem sie ihre Gegner im Durchschnitt mit 12,5 Toren überboten, behaupteten sie sich am 3. Februar 2025 gegen Kroatien. Die Freude über den Triumph war erlebbar, als Mathias Gidsel, der 25-jährige Rückraumspieler, nach ausgefeilten Feierlichkeiten ohne Kopfschmerzen aufwachte. Er hatte während der Partys klug Wasser getrunken, was seine Erfahrung in solchen Situationen widerspiegelt. Gidsel, der zweimal in Folge zum wertvollsten Spieler (MVP) ernannt wurde, möchte auch den Europameistertitel in den Fokus stellen, während er gleichzeitig die Dominanz Dänemarks auf internationaler Ebene fortführt, wie Südkurier berichtet.

Dänemark bleibt nun seit 37 Spielen auf der Weltbühne ungeschlagen. Unter Trainer Nikolaj Jacobsen, der das Team souverän zu diesem Titel führte, wächst das Selbstbewusstsein der Spieler. Rasmus Lauge, ein Teamkollege, bezeichnete das dänische Team als die besten Handballer aller Zeiten. Diese Überzeugung zeigt sich auch in Gidsels Ambitionen, die Fragestellung aufzuwerfen, ob ein fünfter Titel in den kommenden Jahren möglich sei. Damit könnte Dänemark 2029 den Rekord von Frankreich mit sechs WM-Titeln gefährden.

Der Weg zum Titel

Während des Turniers baute Dänemark im entscheidenden Spiel gegen Kroatien einen beeindruckenden Vorsprung auf, der 20 Minuten vor Schluss bei zehn Toren lag. Die Kroaten versuchten zurückzukommen und erzielten drei Tore in Folge ohne Gegentor, jedoch gelang es Dänemark, den Vorsprung bis zum Ende zu halten. Kurzzeitig sorgte zudem eine rote Karte für Kroatiens Zvonimir Srna für zusätzliche Spannung. In diesem emotionalen Moment würdigte Dänemark den Rücktritt von Domagoj Duvnjak, dem Kapitän der kroatischen Mannschaft, indem sie ihm ein offenes Tor ermöglichten, um den sportlichen Moment zu würdigen, wie Olympics.com festhält.

Da Mikkel Hansen nach der WM 2023 zurückgetreten ist, muss das Team nun zeigen, dass es auch ohne diesen Star bestehen kann. Die dänische Mannschaft hat jedoch bewiesen, dass sie hierzu in der Lage ist und den Druck hervorragend bewältigt. Im Spiel um den dritten Platz gewann Frankreich dramatisch gegen Portugal mit 35-34, was die Stärke des Wettbewerbs nochmals unterstreicht.

Historischer Kontext und Zukunft

Die dänische Handball-Nationalmannschaft, die Dänemark im internationalen Handball repräsentiert, hat in ihrer Geschichte zahlreiche Erfolge erzielt. Neben den vier Weltmeistertiteln in den Jahren 2019, 2021, 2023 und 2025 sind sie auch Olympiasieger der Jahre 2016 und 2024. Zudem haben sie den Europameistertitel 2008 und 2012 gewonnen. Das Team wird von Nikolaj Jacobsen trainiert, während Magnus Saugstrup als Mannschaftskapitän fungiert. Ihre bisherige Bilanz umfasst 1581 Spiele mit 854 Siegen, einer kontinuierlichen Erhöhung des Erfolgs über die Jahre bis hin zu ihrem heutigen Stand in der Weltspitze, wie auf Wikipedia nachzulesen ist.

Mit dem Blick in die Zukunft bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft die Dominanz aufrechterhalten kann und die Herausforderungen, die mit neuen Talenten und Strategien einhergehen, bravourös meistert. Gidsels Vision scheint klar: Den Anspruch auf den fünften Titel fest im Blick, wird sich Dänemark weiter anstrengen, um seine Stelle an der Spitze des Welt-Handballs zu festigen.