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Baltikum (Estland, Lettland, Litauen)

Strategische Verladung: Bundeswehr-Panzer im Rostocker Seehafen verschifft

Spannende Einblicke in die Vorbereitungen der Reservisten

Im Rostocker Seehafen werden knapp 200 Panzer und Militärfahrzeuge der Bundeswehr verschifft. Rund 280 Reservisten des Heimatschutzes sind am NATO-Großmanöver „Steadfast Defender“ beteiligt. Die Reservisten sollen die Technik vor Angriffen schützen, wobei Attacken aus der Luft, vom Land und vom Wasser geprobt wurden. Drohnen kamen zum Einsatz, und ein Kampfmittelspürhund zeigte sein Können.

Das schweres Gerät wird über die Ostsee nach Litauen verschifft, wo die NATO den Schutz des Bündnisgebiets im Ernstfall proben will. Deutschland agiert als Drehscheibe für den Transport von Soldaten und Technik. Die Übung der Reservisten des Heimatschutzes namens „National Guardian“ ist Teil des multinationalen NATO-Manövers „Steadfast Defender“. Zum ersten Mal sind Bundeswehr-Reservisten an einer NATO-Übung beteiligt.

Die Verlegung der Technik ist mit einer Großübung von Hunderten Reservisten verbunden. 280 Freiwillige aus verschiedenen Bundesländern schützen militärische Infrastruktur vor möglichen Sabotage- und Spionage-Übergriffen. Die Kooperation zwischen Reservisten, Polizei, dem Technischen Hilfswerk und Berufssoldaten steht dabei im Fokus.

Trotz des Großmanövers sind in Rostock nur begrenzte Beeinträchtigungen zu erwarten. Während eines Buskonvois zwischen 10 und 15 Uhr kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Eine Protestkundgebung mit etwa 10 bis 15 Teilnehmern fand am Rande der Übung statt.

Martin Schneider

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