Baltikum (Estland, Lettland, Litauen)

Alarmstarts über der Ostsee: Bundeswehr sichert NATO-Flanke

Rätselhafte Erlebnisse über der Ostsee: Was die Bundeswehr bei zehn Alarmstarts seit März verteidigt

Seit Anfang März sichern deutsche Kampfjets den NATO-Luftraum über dem Baltikum. Seitdem zählt die Bundeswehr zehn Alarmstarts, um russische Militärmaschinen ohne elektronische Kennung zu identifizieren. Die Bundesluftwaffe ist seit der Übernahme der Luftraumüberwachung über Estland, Lettland und Litauen Anfang März zu zehn Alarmstarts über den baltischen NATO-Staaten aufgestiegen. Bei dem „NATO Air Policing Baltikum“ hatten die deutschen Piloten in ihren Eurofighter-Kampfflugzeugen russische Militärmaschinen im internationalen Luftraum über der Ostsee identifiziert.

Erstmals absolvierte die Einsatzkontingentführer, Oberstleutnant Swen Jacob, gemeinsam mit Schweden als neuem NATO-Mitglied am 11. März einen Alarmstart. Die Eurofighter werden alarmiert, wenn sich unbekannte Flugzeuge ohne elektronische Kennung oder Funkkontakt nahe dem Luftraum der an Russland grenzenden EU- und NATO-Mitglieder Estland, Lettland und Litauen befinden. Diese Maßnahmen dienen der Sicherheit und Kontrolle des Luftraums und stellen eine wichtige Verteidigungsmaßnahme dar.

Die NATO-Verbündeten sichern bereits seit 2004 im Wechsel den baltischen Luftraum, da Estland, Lettland und Litauen keine eigenen Kampfjets besitzen. Deutschland hat die Aufgabe bereits mehrfach übernommen. Die Mission wird in diesem Jahr erstmals vom Stützpunkt Lielvarde aus durchgeführt, von deutschen Piloten. Diese Zusammenarbeit wird vom lettischen Luftwaffen-Chef Viesturs Masulis als äußerst professionell und lehrreich beschrieben. Es bietet den beteiligten Einheiten die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen und Kenntnisse zu sammeln und gleichzeitig die Sicherheit der NATO-Flanke zu gewährleisten.

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