Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls hat am 13. März 2025 eine landesweite Kontrolle zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung durchgeführt, mit Fokus auf die Einhaltung des Mindestlohns. Über 3.000 Zöllner waren im Einsatz, darunter 72 aus dem Hauptzollamt Rosenheim, die 27 risikobehaftete Objekte, wie Nagelstudios und Gaststätten, überprüften. Insgesamt wurden 95 Arbeitsverhältnisse kontrolliert.
Ein besonders dramatischer Vorfall ereignete sich in einem asiatischen Restaurant im Landkreis Rosenheim: Ein verdächtiger Mitarbeiter versuchte, durch die Hintertür zu fliehen, fiel jedoch und verletzte sich am Kopf. Nach seiner Behandlung im Krankenhaus wurde der Mann an die Bundespolizei übergeben, da er illegal in Deutschland lebte. Die Prüfungen deckten zudem häufige Verstöße gegen Mindestlohnbedingungen auf, wie falsche Einstufungen von Arbeitnehmern als Praktikanten oder ungenaue Stundenaufzeichnungen. Die FKS führt solche Kontrollen regelmäßig durch, um Schwarzarbeit zu bekämpfen und die Akzeptanz illegaler Beschäftigung in der Gesellschaft zu verringern.