In Berlin und Brandenburg beginnt die Woche mit insgesamt milden Temperaturen, doch die Wetterprognosen deuten darauf hin, dass sich dies zum Ende der Woche stark ändern wird. Das rbb24 berichtet, dass für Freitag frostige Temperaturen und örtlich Schneeregen angekündigt sind. Nach frühlingshaften Temperaturen am vergangenen Wochenende wird es wieder kälter, bedeckt und regnerisch.
Bereits am Dienstag sind die Temperaturen gesunken, und für Mittwoch wird Regen erwartet, welcher die Südosthälfte von Brandenburg treffen soll. Im Nordwesten bleibt es hingegen eher aufgelockert bewölkt und meist trocken. Die Höchsttemperaturen liegen am Mittwoch zwischen 9 und 3 Grad.
Wetterentwicklung und Kaltluft
Der Donnerstag soll eine ähnliche Wetterlage bieten mit freundlicherem Wetter im Nordwesten und regnerischen Bedingungen im Südosten. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 7 und 2 Grad. In der Nacht zum Freitag sind Tiefstwerte zwischen 1 und -1 Grad zu erwarten, mit örtlichem Regen und vereinzelt Schneeregen. Zum Wochenende wird es nicht unbedingt wärmer, aber die Sonne soll wieder scheinen.
Besonders bemerkenswert ist die angekündigte Kaltluft, die aus Sibirien in Richtung Berlin-Brandenburg strömen wird. Diese kalte Luft wird am Freitag im Nordosten Deutschlands erwartet, während milde Luft von Westen her kommt. Dies könnte zu größeren Temperaturunterschieden in Deutschland führen. Am Sonntag könnte die kalte Luftmasse in 1.500 Metern Höhe (-15 Grad) auf eine milde Luftmasse (+1 Grad) treffen, was möglicherweise zu leichtem Dauerfrost im Nordosten führt.
Klimawandel und Extremwetter
Diese Wetterkapriolen stehen auch im Kontext des fortschreitenden Klimawandels, der sich immer häufiger in Deutschland bemerkbar macht. Laut wetter.com sind Extremwetterereignisse wie Hitzewellen und Überflutungen auf dem Vormarsch. Die Prognosen zeigen eine weitere Verschärfung dieser Wetterextreme in der Zukunft.
Die letzten Dürre-Sommer haben erhebliche Schäden in Deutschland verursacht, während die Zahl der Hitzetoten aufgrund häufigerer Hitzewellen ebenfalls angestiegen ist. Des Weiteren kommen zunehmend Gewitterschäden und Überflutungen hinzu, was die Notwendigkeit unterstreicht, sich auf unerwartete Folgen des Klimawandels vorzubereiten. ARD-Meteorologe Andreas Wagner hat betont, dass der Winter noch lange nicht vorbei ist und die kommenden Wochen herausfordernde Wetterbedingungen mit sich bringen werden.