Der Winter 2024/25 in Nordrhein-Westfalen (NRW) verzeichnete eine milde Durchschnittstemperatur von 3,2 Grad Celsius, was 1,5 Grad über dem Durchschnittswert der Referenzperiode von 1961 bis 1990 liegt. Diese Informationen wurden durch eine Untersuchung des Wetterdienstes bestätigt. Besonders auffällig waren die frostigen Tiefstwerte, die in der Mitte des Januars sowie zu Beginn des Februars registriert wurden. Am 21. Februar wurden im Ruhrgebiet sogar frühlingshafte Temperaturen von 18,5 Grad Celsius gemessen.

Im Vergleich dazu war der vorherige Winter 2023/24 mit einer Durchschnittstemperatur von 5,2 Grad Celsius noch milder. Die Niederschlagsmenge in NRW belief sich in diesem Winter auf 210 Liter pro Quadratmeter, was im Rahmen des vieljährigen Mittels von 223 Litern liegt. Diesze Angaben zeigen, dass NRW zu den nassesten Regionen Deutschlands gehört, während die Sonnenstunden mit rund 170 Stunden nur leicht über dem vieljährigen Mittel von 151 Stunden lagen.

Vergleich mit anderen Regionen

In anderen Teilen Deutschlands, insbesondere im Süden, wurden hingegen teils über 300 Sonnenstunden verzeichnet. Dieser regionale Unterschied verdeutlicht die vielfältigen klimatischen Bedingungen innerhalb Deutschlands. Die Sonne schien in NRW somit nur 19 Stunden mehr als im Durchschnitt.

Der meteorologische Winter dauert in Deutschland traditionell vom 1. Dezember bis 28. Februar. Der kalendermäßige Frühlingsanfang wird in diesem Jahr am 20. März 2024 erwartet. Diese grundlegenden Informationen sind Teil einer umfassenderen Datenbasis, die der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereitstellt.

Daten und Downloads

Für Interessierte bietet der DWD detaillierte Klimadaten seit Beginn der Messungen an. Die Daten sind in einer .zip-Datei verfügbar, die historische und aktuelle Werte enthält. Nutzer können die benötigten Daten durch entsprechende Auswahl im Downloadbereich abrufen. Diese stehen in verschiedenen qualitativen Ausführungen zur Verfügung. Es wird empfohlen, Programme wie WinZip oder WinRAR zum Öffnen der ZIP-Datei zu benutzen.

Aktuelle Daten unterliegen allerdings noch nicht der vollständigen routinemäßigen Qualitätskontrolle, während historische Daten weitgehend qualitätsgeprüft sind. Informationen über fehlende Daten und Änderungen der Messstandorte sind ebenfalls in der ZIP-Datei enthalten. Für weitere Informationen können Interessierte direkt den DWD kontaktieren, der seinen zentralen Vertrieb für Klima und Umwelt an der Frankfurter Straße 135 in Offenbach hat.

Die umfassende Analyse und Bereitstellung dieser Daten ermöglicht einen tieferen Einblick in die klimatischen Veränderungen der Region und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft. Das Verständnis dieser Dynamiken wird für zukünftige Planungen und Entscheidungen von zentraler Bedeutung sein.

Mehr Informationen zu den aktuellen Wetterdaten finden Sie auf den Seiten der Dewezet, des Deutschen Wetterdienstes sowie dem Klimadatendienst.