Am 16. März 2025 tritt die U19 des SV Werder Bremen im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den SC Freiburg an. Die Begegnung findet um 11 Uhr im Möslestadion statt, wie op-online berichtet. Werder Bremen wird von Cedric Makiadi trainiert. Die Startelf besteht aus Smarkalev, Höcker, Ossadnik, Schmetgens, Adeh, Ranon, Halicioglu, Covic, Musah, Baum und Coulibaly.

Die Bank von Werder Bremen setzt sich aus Starcke (ETW), Hathaway, Erevbenagie, Warnken, Krogmann, Mbock und Coskun zusammen. Für den SC Freiburg sind Katz, Oguguo, Musch, Atemkeng, Klein, Redzic, Rauch, Tarnutzer, Ouhssakou, Reifsteck und Adomah auf dem Feld, während die Freiburger Bank Etringer (ETW), Gogonea, Klaus, Maier, Mohamed, Sawas und Schulten umfasst. Diese Partie ist für Werder entscheidend, da das Team bisher viermal im DFB-Pokal-Halbfinale gespielt hat, jedoch noch nie ins Endspiel einziehen konnte.

Werder Bremer Pokalgeschichte

In der aktuellen Pokalsaison konnte Werder Bremen bereits Erfolge verzeichnen. Die Mannschaft gewann gegen den VfB Lübeck (8:1), die SpVgg Greuther Fürth (3:1) und Borussia Mönchengladbach (7:5 nach Elfmeterschießen). Zudem gehen die Bremer U19 mit einer positiven Bilanz in die Semifinals, zuletzt gewannen sie gegen Chemnitzer FC (2:1) und 1. FC Heidenheim (3:0). Der SC Freiburg hingegen ist Rekordsieger des DFB-Pokals mit sechs Titeln und erreichte im Vorjahr das Endspiel.

Freiburgs Erfolge in dieser Pokalsaison schlossen Siege gegen SV Waldhof Mannheim (2:1), FC Ingolstadt (1:0) und Bayer Leverkusen (3:0) ein. Ein Sieg der Bremer würde sie in das Finale befördern, wo bereits der Karlsruher SC wartet.

Der SV Werder Bremen: Tradition und Leidenschaft

Der SV Werder Bremen wurde am 4. Februar 1899 gegründet und hat eine lange Geschichte im deutschen Fußball. Ursprünglich als „Turnverein Werder von 1899“ mit Schwerpunkt auf Turnen, Leichtathletik und Schwimmen ins Leben gerufen, gewann die Fußballabteilung, die 1907 gegründet wurde, schnell an Popularität. Der Verein zählt zu den erfolgreichsten in Deutschland und hat in seiner Geschichte viermal die deutsche Meisterschaft und sechsmal den DFB-Pokal gewonnen.

In den 1980er Jahren unter Trainer Otto Rehhagel errang der Verein zweimal die Meisterschaft (1988, 1993) und dreimal den DFB-Pokal (1988, 1991, 1994). Die „Generation Wunderkind“ in den 1990er Jahren hinterließ ihre Spuren mit Stars wie Andreas Herzog und Claudio Pizarro. Werder Bremen ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Bremer Identität, der das Gemeinschaftsgefühl fördert, wie geburtstagausmalbilder hervorhebt. Die Heimspiele finden im Weserstadion statt, das Platz für 42.100 Zuschauer bietet.