Der VfL Wildeshausen hat sich mit zwei Niederlagen aus der Oberliga verabschiedet. Wie die Kreiszeitung berichtet, verloren die Wildeshauser ihre letzten Spiele gegen den ungeschlagenen Meister VfB Oldenburg und gegen VC Osnabrück mit jeweils 0:3 Sätzen.
Im ersten Spiel gegen den VfB Oldenburg war der Spielverlauf für Wildeshausen zunächst hoffnungsvoll. Nach einem 3:5-Rückstand konnte sich der VfL sogar bis auf 15 Punkte steigern, bevor Oldenburg einen sieben Punkte langen Lauf hinlegte. Der zweite Satz verlief mit einem Endstand von 21:25 ebenfalls unglücklich, in dem Wildeshausen auf 17:18 herankam, jedoch durch zwei Aufschlagfehler den Satz abgeben musste. Im dritten Satz setzte sich das Annahmeproblem ab einem Stand von 5:5 fort, was in einer deutlichen 13:25 Niederlage mündete. In dieser Partie brachte Spielertrainer Frank Gravel die Youngster Lasse Günther und den erst 15-jährigen Jonas Zouhair ins Spiel.
Schweres Saisonfinale
Das zweite Spiel gegen VC Osnabrück stellte sich als eine ebenso herausfordernde Aufgabe dar. Wildeshausen kämpfte sich im ersten Satz sogar zu drei Satzbällen, konnte diese jedoch nicht verwandeln und verlor mit 26:28. Auch im zweiten Satz blieb die Mannschaft stark und setzte sich gegen die schwere Konkurrenz zur Wehr, bevor sie mit 23:25 erneut den Kürzeren zog. Die dritte Setzte endete mit 19:25, nachdem Wildeshausen zunächst mit 7:5 führte, jedoch den Faden verlor. Mit einer Saisonbilanz von 15 Niederlagen aus 16 Spielen zieht der VfL nun das Fazit einer schweren Spielzeit.
In dieser turbulenten Zeit gibt es jedoch Lichtblicke für den VfL Wildeshausen. Am 29. März wird die Mannschaft beim Tag des Volleyballs in Bremen antreten und hat zudem die Chance, im Verbandspokal noch etwas zu bewirken. Hier trifft Wildeshausen im Halbfinale auf die SVG Lüneburg III, während das andere Halbfinale zwischen 1. VC Pöhlde und GfL Hannover II stattfindet.
Erfolgreiche Pokalrunde
Beim Volleyball-Verbandspokal konnte die Mannschaft jüngst ihre Stärken zeigen. Wie die NWZ Online berichtet, belegte der VfL Wildeshausen am Sonntag in der eigenen Halle den zweiten Platz. Nach einem spannenden Halbfinalspiel, in dem Wildeshausen GfL Hannover II mit 2:1 bezwang, trat die Mannschaft im Finale gegen den Wolfenbütteler VC an und verlor dieses mit 1:2.
Die Wildeshauser traten in spannenden Begegnungen an, wobei sie im ersten Satz schnell ins Hintertreffen gerieten. Im zweiten Satz konnten sie sich jedoch zurückkämpfen, bevor im entscheidenden Tiebreak Wolfenbüttel schnell in Führung ging. Trotz aller Bemühungen schaffte es Wildeshausen nicht, näher zu kommen und gratulierte dem Gegner zum verdienten Sieg.
Auch wenn die Oberliga-Saison enttäuschend endete, bleibt die Volleyball-Abteilung beim VfL Wildeshausen optimistisch. Die Beliebtheit des Volleyballs wächst in Deutschland stetig, wie Statistiken zeigen. Im Jahr 2024 zählte der Deutsche Volleyball-Verband rund 436.000 Mitglieder und verzeichnete einen Zuwachs von 6,4 Prozent. Das Engagement und der Kampfgeist der Wildeshauser könnten als Grundlage für eine erfolgreiche Rückkehr in die Liga dienen.