Eine 13-jährige Jugendliche aus dem Kreis Bad Kissingen wurde seit Mittwoch, dem 12. März 2025, vermisst. Sie verließ gegen 21 Uhr das Anwesen ihrer Eltern im Oerlenbacher Ortsteil Rotterhausen. Die örtliche Polizei wurde umgehend informiert, und eine umfassende Suche nach dem Mädchen wurde eingeleitet.

Gute Nachrichten für die Familie: Die Polizei gab Entwarnung. Die Vermisste wurde wohlbehalten von einer Polizeistreife aufgegriffen. Nähere Angaben zu ihrem Aufenthaltsort wurden von der Polizei nicht gemacht, was in solchen Fällen jedoch üblich ist.

Vermisstenfälle in Deutschland

Der Vorfall in Bad Kissingen wirft einen Blick auf die allgemeinen Verfahren bei vermissten Personen in Deutschland. Laut dem Bundeskriminalamt (BKA) gilt eine Person dann als vermisst, wenn sie unerklärlich von ihrem Aufenthaltsort abwesend ist und eine Gefahr für Leib oder Leben angenommen wird. Besonders bei Minderjährigen wird von einer solchen Gefährdung ausgegangen, weshalb sie in staatliche Obhut genommen werden können, bis sie zu ihren Sorgeberechtigten zurückgebracht werden.

Die örtlichen Polizeidienststellen sind für die unmittelbare Personensuche zuständig. Bei akuter Gefahr können groß angelegte Suchmaßnahmen eingeleitet werden, oft unterstützt von der Bereitschaftspolizei und lokalen Rettungsdiensten. Alle vermissten Personen werden im Informationssystem der Polizei (INPOL) registriert, und bei Hinweisen auf einen Aufenthalt im Ausland wird das BKA zur Mitfahndung eingeschaltet. Weitere Informationen zu den Aufgaben des BKA bei Vermisstenfällen finden sich auf der offiziellen Webseite des BKA (bka.de).

Statistische Daten

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland etwa 9.420 Vermisstenfälle registriert. Täglich erfassen die Behörden zwischen 200 und 300 neue Fahndungen, wobei etwa 50 % der Fälle innerhalb der ersten Woche geklärt werden. Im Jahr 2024 waren rund 18.100 Kinder vermisst, und die Aufklärungsquote lag bei bemerkenswerten 96,7 %. Dies zeigt, dass in den meisten Fällen eine schnelle Auffindung der vermissten Personen möglich ist.

Die Geschehnisse in Oerlenbach sind ein weiteres Beispiel für die wichtige Arbeit der Polizei und die Verfahren, die zum Schutz von Jugendlichen eingesetzt werden. Es bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft viele vermisste Personen rasch gefunden werden können.

Quellen

Referenz 1
www.infranken.de
Referenz 3
www.bka.de
Quellen gesamt
Web: 12Social: 26Foren: 84