Am Sonntag, den 11. Januar 2025, treffen die Tischtennis-Damen des TSV Untergröningen auf die Mannschaft aus Burgstetten. Das mit Spannung erwartete Spiel beginnt um 14 Uhr in der Turn- und Festhalle. Untergröningen, das mit 18:0 Punkten an der Tabellenspitze der Tischtennis-Oberliga überwintert hat, möchte einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft machen, während Burgstetten derzeit mit 13:5 Punkten auf Platz zwei rangiert. Der TSV Untergröningen stieg als Meister der Verbandsoberliga in die Oberliga auf und hat sich für die Rückrunde das Ziel gesetzt, frühzeitig einen Puffer auf die Abstiegsplätze zu erarbeiten.
Beide Teams trafen bereits in der Hinrunde aufeinander, wo Untergröningen in einem spannenden Duell mit 6:4 in Burgstetten gewann. Die Mannschaft verlor dabei allerdings ein Doppel gegen Jutta Ernst und Andrea Winter. Für das kommende Spiel hofft die Mannschaftsführerin Laura Henninger auf die Fortsetzung ihrer positiven Serie. Die Spielerinnen freuen sich darauf, zahlreiche Zuschauer am Sonntag begrüßen zu dürfen.
Die Geschichte des TSV Untergröningen
Die Tischtennisabteilung des TSV Untergröningen kann auf eine spannende Geschichte zurückblicken, die bis in die frühen 60er-Jahre reicht. Anfänglich wurde das Tischtennisspiel von der katholischen Jugend in der Jungschar unter Norbert Henninger im Schloss Untergröningen eingeführt. Zu den ersten aktiven Spielern zählten bekannte Namen wie Norbert Henninger selbst, Heinrich Haldenwanger, Xaver Eberhardt, Michael Tauscher und Heinrich Haas. Gespielt wurde damals oft bis in die frühen Morgenstunden, was die große Leidenschaft für den Sport widerspiegelt. Im Jahr 2015 feierte die Abteilung ihr 50-jähriges Bestehen, was die lange Tradition und die Bedeutung des Vereins unterstreicht Tischtennis Untergröningen.
Tischtennis hat sich in Deutschland zu einem der beliebtesten Volkssportarten entwickelt, belegt mit über 2000 Vereinen Platz vier unter den Sportarten, direkt hinter Fußball, Tennis und Turnen. Trotz der hohen Zahl an aktiven Spielern erhält der Sport jedoch vergleichsweise wenig Medienaufmerksamkeit. Die Bundesliga und Sponsoren bemühen sich darum, Tischtennis durch TV-Ausstrahlungen bekannter zu machen und das Image zu verbessern. Historische Wurzeln des Spiels reichen bis ins alte China und Ägypten zurück, und die ersten umfassenden Aufzeichnungen über Ballspiele stammen aus dem 15. Jahrhundert Tischtennis Pur.
Ein Blick in die Zukunft
Nachdem in den letzten Jahren viele Spieler aus dem Ausland in die Bundesliga strömten und der Druck auf den deutschen Nachwuchs wuchs, hat der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) eine Fördergruppe eingerichtet. Ziel ist es, den deutschen Spielern die nötige Unterstützung zukommen zu lassen, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Durch verschiedene Regeländerungen und Bestrebungen zur Steigerung der Medienpräsenz versucht der Verband, die Attraktivität des Sports zu erhöhen. Experten warnen jedoch vor raschen Reformen, da die Tradition des Tischtennissports stets gewahrt bleiben sollte.
Das kommende Spiel zwischen Untergröningen und Burgstetten könnte nicht nur für die Tabellenführung entscheidend sein, sondern auch als Symbol für die starke Entwicklung des Tischtennissports in der Region und ganz Deutschland stehen.