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Kriminalität und JustizKulturWeimar

Zeitzeugen-Gespräch mit Buchenwald-Überlebendem: Bewegende Berichte aus der Vergangenheit

Auf den Spuren eines Überlebenden - Zeitzeugen-Gespräch mit Andrej Iwanowitsch Moiseenko in der Notenbank

Am heutigen Abend um 20 Uhr lädt die Notenbank zu einem Zeitzeugen-Gespräch mit dem 97-jährigen Buchenwald-Überlebenden Andrej Iwanowitsch Moiseenko aus Minsk ein. Unter dem Titel „Hört, was Zeugen berichten!“ wird Moiseenko von seinen Erfahrungen berichten. Im Februar 1944 wurde er beschuldigt, einer Widerstandsgruppe anzugehören und von der Gestapo ins Leipziger „Ausländergefängnis“ Riebeckstraße gebracht, bevor er ins KZ Buchenwald verlegt wurde. Dort musste er Zwangsarbeit im Steinbruch leisten und wurde später in das KZ-Außenlager Wansleben gebracht, wo er für die Rüstungsindustrie arbeiten musste. Moiseenko wird auch an der Eröffnung des Museums Zwangsarbeit am 8. Mai in Weimar teilnehmen.

Die Veranstaltung am heutigen Abend bietet eine seltene Gelegenheit, aus erster Hand von einem Überlebenden des nationalsozialistischen Regimes zu hören. Moiseenko wird seine persönliche Geschichte teilen, die von Verfolgung, Leiden und Überlebenskampf geprägt ist. Seine Erzählungen bieten einen wichtigen Einblick in eine dunkle Zeit der Geschichte und erinnern uns an die Grausamkeiten des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Verbrechen.

Als Teil des Zeitzeugen-Gesprächs wird Moiseenko tiefe Einblicke in das Alltagsleben und die Herausforderungen der Lagerinsassen geben. Seine Berichte werden dazu beitragen, historische Ereignisse lebendig werden zu lassen und das Bewusstsein über die Gräuel des Holocausts zu schärfen. Die Anwesenheit von Moiseenko bei der Eröffnung des Museums Zwangsarbeit am 8. Mai zeigt sein Engagement für die Erinnerungskultur und die Wichtigkeit, die Vergangenheit nicht zu vergessen.

Das Zeitzeugen-Gespräch mit Andrej Iwanowitsch Moiseenko in der Notenbank bietet eine einzigartige Gelegenheit, Geschichte aus erster Hand zu hören und mit einem Überlebenden des Holocausts ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung verspricht einen bewegenden und aufschlussreichen Abend, der dazu beiträgt, die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen lebendig zu halten und den Blick auf die Notwendigkeit von Toleranz, Aufklärung und Gedenken zu lenken.

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.
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