Thüringen

Thüringer Landtag berät über Hallenbad-Förderung

Finanzielle Rettung für bedrohte Hallenbäder in Thüringen: Landtag plant 5 Millionen Euro Unterstützung

In der kommenden Woche wird der Thüringer Landtag in erster Lesung über die geplante Unterstützung von kleinen Kommunen beraten, die ein Hallenbad betreiben. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Städte und Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern, die ein Schwimmbad betreiben, in dem regelmäßig schulischer Schwimmunterricht stattfindet, eine pauschale Förderung erhalten sollen. Die Gesamtsumme von fünf Millionen Euro zur finanziellen Unterstützung soll an 12 betroffene Kommunen aus dem Sondervermögen „Thüringer Energiekrise- und CoronaPandemie-Hilfefonds“ bereitgestellt werden.

Unter den begünstigten Kommunen, die jeweils etwa 416.000 Euro erhalten sollen, befinden sich unter anderem Bad Frankenhausen/Kyffhäuser, Bad Lobenstein, und Heilbad Heiligenstadt. Diese Maßnahme kommt nach intensiven Bemühungen der betroffenen Städte zustande, die in den letzten Monaten mit Abgeordneten und Regierungsmitgliedern Gespräche geführt haben.

Der Bürgermeister von Schmölln, Sven Schrade, betont die Bedeutung dieser finanziellen Unterstützung für die Hallenbäder in den kleinen Kommunen, die durch die Auswirkungen der CoronaPandemie und der Energiekrise in ihrer Existenz bedroht waren. Er dankt den verschiedenen politischen Parteien und der Landesregierung für die gemeinsame Initiative und betont gleichzeitig, dass der Betrieb von Hallenbädern eine weiterhin bestehende Herausforderung darstellt.

Die langfristige und solidarische Finanzierung des Betriebs von Hallenbädern in kleinen Kommunen wird als wichtiges Thema für die Zukunft angemerkt. Insbesondere wird darauf hingewiesen, wie entscheidend der Schwimmunterricht an Schulen ist und dass eine nachhaltige Lösung für die Finanzierung dieser Einrichtungen notwendig ist.

Lebt in Thüringen und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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