SportThüringen

Maaßen gründet Werteunion-Partei: Revolution im rechten Lager?

Neue Partei „Konservative Union“ will politisches Spielfeld verändern

In den Monaten vor der Landtagswahl in Thüringen gibt es eine neue Entwicklung: Die „Konservative Union“ tritt auf den Plan. Diese Partei, die kurz nach der Gründung der Wagenknecht-Partei „BSW“ entstand, wird von Hans-Georg Maaßen unterstützt, obwohl er selbst wahrscheinlich nicht in Thüringen kandidieren wird.

Der ehemalige Verfassungsschutz-Präsident Maaßen möchte nach eigenen Angaben für den Parteivorsitz der „Konservativen Union“ antreten. Die Werteunion steht hinter der Parteigründung, die inhaltlich rechts von der Union positioniert ist. Bei einer Versammlung auf einem Schiff auf dem Rhein nahe Remagen wurden die Gründung, Satzung und Programm beschlossen. Die neue Partei plant, bei den Landtagswahlen in Thüringen, Brandenburg und Sachsen anzutreten.

Maaßen hat angekündigt, nicht bei der Landtagswahl in Thüringen zu kandidieren. Stattdessen möchte er dazu beitragen, dass ein bürgerlicher Ministerpräsident die Regierung übernimmt. Er betont, dass die „Konservative Union“ für klassische bürgerliche Werte steht, die die Union einst geprägt haben.

Die Chancen der „Konservativen Union“ sind laut dem Politikwissenschaftler Uwe Jun eher gering. Die Partei konkurriert auf einem engen politischen Feld, das bereits von etablierten Parteien besetzt ist. Trotzdem könnte die „Konservative Union“ konservative Bürger ansprechen, die sich von der aktuellen Ausrichtung der CDU abgewandt haben. Es wird jedoch befürchtet, dass die Partei versuchen könnte, Wähler der AfD zu gewinnen.

Die „Konservative Union“ strebt an, sich zwischen der Union und der AfD zu positionieren. Trotzdem besteht eine gewisse Nähe zur AfD, was eine Kooperation oder Koalition in Zukunft nicht ausschließt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die politische Landschaft mit dem Eintritt der „Konservativen Union“ verändern wird.

Analysierte Quellen, die diese Meldung bestätigen: 7
Analysierte Kommentare in sozialen Medien: 89
Analysierte Forenbeiträge: 69

Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"