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Unwetter in Thüringen: Bäume umgestürzt, Stromausfälle und Bahnverkehr beeinträchtigt

Ungewöhnliche Rettung: Kind entkommt knapp dem Baum im Kinderbett

Ein heftiges Unwetter zog am Montagabend über Thüringen hinweg, hinterließ umgestürzte Bäume, Stromausfälle und Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. In Pößneck im Saale-Orla-Kreis entging ein Kind nur knapp einer schweren Verletzung, als eine riesige Trauerweide auf zwei Autos und ein Haus stürzte. Der Baum durchschlug das Dach des Hauses und ein großer Ast landete im Kinderbett, in dem das Kind schlief. Glücklicherweise blieb das Kind unverletzt, obwohl ein Auto komplett zerstört und das andere stark beschädigt wurde. Die schweren elf Tonnen Gewicht des Baumes erschwerten die Bergung erheblich.

Auch in Nordthüringen rückten Feuerwehr und Polizei wegen umgestürzter Bäume aus, die Straßen im Kyffhäuserkreis und im Landkreis Nordhausen blockierten. Es gab keine Verletzten, jedoch wurden Autos durch herabfallende Äste beschädigt. In Mühlhausen wurde ein Trampolin durch den Sturm auf ein geparktes Fahrzeug geweht. Im Süden Thüringens landeten ebenfalls Bäume und Äste auf den Straßen, wobei ein Auto bei Meiningen leicht beschädigt wurde, als es über einen größeren Ast fuhr.

Stromausfälle waren ebenfalls Folge des Unwetters, wobei in mehreren thüringischen Haushalten der Strom ausfiel. Etwa 6000 Kunden der Thüringer Energienetze GmbH waren von den Störungen betroffen, verursacht durch herumfliegende Äste, umstürzende Bäume und aneinanderschlagende Leitungen. Zudem wurden ICE-Züge zwischen Nürnberg und Erfurt aufgrund des Unwetters umgeleitet, was zu Verspätungen von rund 75 Minuten führte. Der Deutsche Wetterdienst hatte bereits vor starken Gewittern, schweren Sturmböen und Windböen gewarnt.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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