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Gesundheitstrends: Krankschreibungen rückläufig in Weimar und Weimarer Land

Die Gesundheit der Weimarer Beschäftigten im Fokus

Die Stadt Weimar erweist sich als Vorreiter in Thüringen, wenn es um die Gesundheit ihrer Berufstätigen geht. Laut Daten der Krankenkasse Barmer verzeichnete Weimar im vergangenen Jahr die geringste Anzahl von Fehltagen aufgrund von Krankheit im gesamten Freistaat, mit durchschnittlich 22,7 Tagen pro Beschäftigtem. Im Weimarer Land waren es hingegen 27,5 Fehltage. Diese Zahlen verdeutlichen den positiven Trend in der Region und zeigen, dass die Maßnahmen zur Gesundheitsprävention Früchte tragen.

Starker Rückgang der Krankschreibungen

Steffen Pallaske, Geschäftsführer der Barmer in Weimar, betont die erfreuliche Entwicklung eines Rückgangs der durchschnittlichen Fehltage um 7,4 Prozent im Weimarer Land und um 6,4 Prozent in Weimar im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieser positiven Entwicklung ist es jedoch notwendig, den Fokus stärker auf Gesundheitsförderung und Prävention zu legen, um diesen Trend fortzusetzen. Die Verantwortung hierfür liegt sowohl bei den Versicherten als auch bei den Unternehmen und Kommunen.

Betriebliche Gesundheitsförderung als Schlüssel

Laut Angaben der Barmer fehlen täglich durchschnittlich sechs bis acht von 100 Beschäftigten krankheitsbedingt in den örtlichen Unternehmen. Dies belastet nicht nur die Arbeitnehmer, sondern auch die Wirtschaft enorm. Um dieser Herausforderung zu begegnen, sollte die betriebliche Gesundheitsförderung an die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten angepasst werden. Pallaske betont, dass die Arbeitswelt ein entscheidendes Präventionssetting darstellt, da hier die Möglichkeit besteht, eine Vielzahl von Menschen für Gesundheitsförderung zu erreichen.

Öffentlich zugängliche Trainingsflächen für mehr Bewegung

Die Krankenkasse Barmer arbeitet eng mit dem Deutschen Turner-Bund zusammen, um in den Kommunen öffentlich zugängliche Trainingsflächen in Grünanlagen nahe Wohngebieten zu schaffen. Bisher wurde dieses Angebot in der Region noch nicht genutzt, obwohl es eine einfache Möglichkeit bietet, Bewegung in den Alltag zu integrieren und die Gesundheit der Bürger zu fördern.

Autor: Redaktion

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