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Thüringen: Traditionelles Industrieunternehmen muss nach 150 Jahren schließen.

Das Ende einer Ära: Warum ein Traditionsbetrieb in Thüringen schließen muss.

Nach über hundert Jahren endet eine Ära in Thüringen, da ein traditionsreiches Unternehmen endgültig schließen muss. Besonders hart trifft es die Mitarbeiter, die in naher Zukunft ihre Jobs verlieren werden. Die Maschinenservice Gera GmbH (MSG), ein Industrieunternehmen mit Sitz in Gera, das seit 1877 bestand, wird nach fast 150 Jahren Betrieb seine Tore schließen. Die MSG ist auf die Präzisionsbearbeitung von Großteilen und Baugruppen aus Guss, Stahl und Polymerbeton, den Maschinenhandel und die Reparatur mittlerer und großer Werkzeugmaschinen spezialisiert.

Trotz Bemühungen, einen neuen Investor zu finden, blieb die Suche erfolglos. Selbst Gespräche mit ausländischen Unternehmen zur Übernahme führten nicht zum gewünschten Ergebnis. Laut Christian Jahnsen, Vertreter der Geschäftsführung, konnte angesichts der aktuellen Wirtschaftslage niemand gefunden werden, der bereit war, den Betrieb in Gera weiterzuführen. Der Verkauf und Abbau des Betriebs erfolgen schrittweise, wobei die Mitarbeiter frühzeitig über die Situation informiert wurden.

Obwohl viele Mitarbeiter noch im Betrieb verbleiben, wurde bereits ein Großteil des Inventars verkauft. Die Zukunft der Mitarbeiter bleibt momentan ungewiss, doch die „Ostthüringer Zeitung“ berichtet weiterhin über die Entwicklungen und wie es für die Betroffenen weitergehen wird.

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.
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