Erfurt

Initiative Radeln gegen Rechts setzt Zeichen in Erfurt

Erinnerung an die Vergangenheit: Die Bedeutung von Erinnerungsorten im Kampf gegen Rechtsradikalismus

Die Fahrraddemonstration „Radeln gegen Rechts“ machte Halt für eine Zwischenkundgebung am Erinnerungsort Topf & Söhne. Bei dieser Gelegenheit hielt die Oberkuratorin PD Dr. Annegret Schüle eine Rede. Die Wahl dieses Zwischenstopps wurde damit begründet, dass dieser Ort an die dunkelsten Kapitel der Geschichte des Nationalsozialismus erinnert und die Folgen des Rechtsextremismus verdeutlicht. Die Arbeit des Erinnerungsortes wurde als von unschätzbarem Wert bezeichnet, da sie uns dazu mahnt, wachsam zu bleiben und für demokratische Werte einzustehen. Es wird betont, wie wichtig es ist, aus der Vergangenheit zu lernen und sich gegen den aktuellen Rechtsruck zu positionieren.

Die Initiative „Radeln gegen Rechts“ wurde im Frühjahr 2023 ins Leben gerufen, um Orte anzufahren, die von rechter Raumaneignung betroffen sind oder waren. Das Ziel der Initiative ist es, an Orten ein Zeichen zu setzen, an denen Diskriminierung und Ausgrenzung stattgefunden haben, und rechtsextremes Gedankengut in Erfurt nicht zu tolerieren. Bisher wurden zwei Fahrraddemonstrationen abseits der üblichen Routen im Erfurter Norden organisiert, wobei Stationen wie die Magdeburger Allee, der Ilversgehofener Platz, der Moskauer Platz und der Stadtteil Marbach angesteuert wurden.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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