Ein 34-jähriger Mann, der in einen gescheiterten Mordauftrag aus Februar 2020 in Berlin-Charlottenburg verwickelt sein soll, wurde in Spanien festgenommen und nun nach Deutschland ausgeliefert. Der Verdächtige befindet sich in Untersuchungshaft, nachdem ein Haftbefehl vom Ermittlungsrichter heute in Kraft trat.
Die Ermittlungen, geleitet von der Staatsanwaltschaft Berlin und dem Bundeskriminalamt, zeigen, dass das Opfer des Mordversuchs zwei Wochen später in Montenegro durch eine Autobombenexplosion ums Leben kam. Nach Angaben der Behörden resultieren die Konflikte zwischen den auseinanderdriftenden Gruppierungen in über achtzig Morden und Mordversuchen. Der Beschuldigte hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert, die Ermittlungen dauern an.