Am 24. Januar 2025 warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Sturmböen in verschiedenen Regionen Franken. Die Winde erreichen in einigen betroffenen Gebieten Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h, insbesondere in exponierten Lagen. Die Warnungen gelten zeitlich begrenzt und sind an bestimmte Uhrzeiten gebunden, um die Bevölkerung rechtzeitig zu informieren.
In Bad Kissingen sowie im Landkreis Kronach gilt die Warnung vor Sturmböen von 8 Uhr bis 20 Uhr, während in Coburg und Main-Spessart Windböen bis zu 60 km/h zwischen 11 Uhr und 20 Uhr erwartet werden. In den betroffenen Regionen sind die Böen teils stürmisch und gefährlich, insbesondere in Höhenlagen. DWD berichtet, dass die höchsten Werte in Berglagen vorkommen könnten.
Regionale Wetterwarnungen
- Ansbach: Keine Unwetterwarnungen.
- Aschaffenburg: Keine Unwetterwarnungen.
- Bad Kissingen: Warnung vor Sturmböen (8 bis 20 Uhr).
- Bamberg: Keine Unwetterwarnungen.
- Coburg: Warnung vor Windböen (11 bis 20 Uhr).
- Kronach: Warnung vor Sturmböen (8 bis 20 Uhr).
- Main-Spessart: Warnung vor Windböen (11 bis 20 Uhr).
- Rhön-Grabfeld: Warnung vor Sturmböen (8 bis 20 Uhr).
Der DWD definiert mehrere Warnstufen, die sich auf die Gefährlichkeit der Wetterbedingungen beziehen. In diesem Fall wurden die Warnstufen 1 bis 4 definiert, wobei Stufe 1 für offizielle Warnungen steht und Stufe 4 extreme Wetterverhältnisse anzeigt. In Franken wurde vor allem Stufe 1 (amtliche Warnungen, Gelb) sowie Stufe 2 (Warnung vor markantem Wetter, Orange/Ocker) aktiviert.
Wettersituation in Deutschland
Die Wetterlage in Deutschland wird stark von einem kräftigen Orkantief beeinflusst, das sich derzeit über Großbritannien und Irland befindet. In den kommenden Stunden wird ein Anstieg der Windgeschwindigkeiten aus südlichen bis südwestlichen Richtungen erwartet. Vor allem im Westen und Nordwesten Deutschlands sind steife Böen der Stärke 7 und in exponierten Lagen sogar stürmische Böen der Stärke 8 wahrscheinlich.
Zusätzlich wird berichtet, dass im höheren Bergland und an der Nordsee Sturmböen von bis zu 9 auf der Beaufort-Skala auftreten können. In diesen Regionen sind vor allem am Freitagabend weiterhin starke mitunter stürmische Winde zu erwarten. In der Nacht zum Samstag kann der Wind im Tiefland bereits rasch nachlassen, während in den Berglagen die Böen weiterhin bestehen bleiben.
Zusätzlich zu den Windwarnungen sind in bestimmten Regionen Bayerns auch Glättegefahren aufgrund von gefrierendem Sprühregen und überfrierender Nässe zu erwarten. Vor allem in der Oberpfalz und Niederbayern kann bis zum Vormittag mit Glatteis gerechnet werden. In Höhenlagen wird zudem Neuschnee von 1 bis 5 cm prognostiziert.
Um welche Bereiche es sich genau handelt und welche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden sollten, finden Interessierte auf den Websites des DWD sowie unter weiterführenden Informationen zu den aktuellen Wetterbedingungen. Für regionale Warnungen und weitere Details können die Quellen inFranken, Wettergefahren und Wetterlagebericht konsultiert werden.