Am 14. März 2025 kam es in der Ludwigsvorstadt in München zu einem dramatischen Vorfall zwischen mehreren Männern, der Polizeikräfte erforderte. Laut tz eskalierte ein Streit zwischen einem 33-jährigen Polen und einem 63-jährigen Bulgaren, beide ohne festen Wohnsitz. Der Tatverdächtige setzte ein Tierabwehrspray gegen das Opfer ein und drohte ihm anschließend mit einem Messer. Die Polizei wurde über einen Notruf alarmiert.

Bei Eintreffen der Beamten näherte sich ein 48-jähriger unbeteiligter Bulgare der Gruppe mit einem Messer. Die Polizei forderte den Mann mehrfach auf, das Messer abzulegen. Da dieser nicht reagierte, gab ein Polizeibeamter einen Warnschuss in die Luft ab. Danach wurde Pfefferspray eingesetzt, wodurch der 48-Jährige das Messer ablegte und festgenommen werden konnte. Alle Beteiligten erlitten leichte Verletzungen, wobei die Polizei die beiden Tatverdächtigen wegen Bedrohung anzeigte. Der 33-Jährige wird zusätzlich wegen gefährlicher Körperverletzung zur Verantwortung gezogen.

Ein weiterer Vorfall in der Stadt

Parallel zu diesem Vorfall kam es am Montag, den 17. März 2025, zu einem weiteren Einsatzeinsatz in München. Eine 31-jährige Frau wurde von der Polizei in einem Supermarkt am Goetheplatz erschossen, nachdem sie diese mit einem Messer bedrohte. Laut All-in hatte eine Zeugin zuvor die Polizei alarmiert. Während der Beweisaufnahme auf dem Verkaufsbereich zog die Tatverdächtige plötzlich ein Messer und reagierte nicht auf die Aufforderung, dieses wegzulegen.

Die Beamten setzten zunächst Pfefferspray ein, mussten jedoch letztlich ihre Dienstwaffen nutzen. Die Frau wurde mehrfach getroffen und erlag trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen und der rasanten Ankunft des Rettungsdienstes ihren Verletzungen. Die Ermittlungen zum Vorfall wurden vom Kommissariat für Tötungsdelikte aufgenommen, während das Bayerische Landeskriminalamt die Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs prüft. Das Motiv der Frau ist bislang unklar.

Zunehmende Gewalttaten

Diese Vorfälle spiegeln eine besorgniserregende Tendenz wider. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik 2023, veröffentlicht vom BKA, steigt die Zahl der erfassten Straftaten in Deutschland. Im Jahr 2023 wurden 5.940.667 Fälle dokumentiert, was einen Anstieg um 5,5 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Die Statistik zeigt auch, dass die Gewaltkriminalität mit 214.099 Fällen einen Höchststand seit 2007 erreicht hat. Ein Anstieg um 8,6 % im Vergleich zum Vorjahr verdeutlicht die Dringlichkeit der Situation. Zentrale Faktoren für diese Entwicklung sind unter anderem wirtschaftliche Belastungen, zunehmende Mobilität nach den Covid-19-Beschränkungen und eine hohe Zuwanderungsrate. Diese Umstände tragen maßgeblich zu einem allgemeinen Anstieg der Straftaten bei, was die öffentliche Sicherheit in den Städten weiter in den Fokus der Diskussion rückt.