Am 8. März 2025 ist es in Schwäbisch Gmünd und Umgebung wieder einmal wichtig, auf die spritpreise zu achten. Laut einem Bericht der Remszeitung zeigen aktuelle Preisüberblicke, dass die Kosten für Benzin und Diesel an verschiedenen Tankstellen stark variieren. Dies ist vor allem relevant für Autofahrer, die nach den günstigsten Preisen suchen.
Besonders in Grenzregionen, wie an der Grenze zu Österreich und Tschechien, sind die Spritpreise häufig höher als im Landesinneren. In Baden-Württemberg sind größere Preisausreißer eher die Ausnahme. Autofahrer sollten gelegentlich Abstecher in angrenzende Landkreise unternehmen, um bei den Kraftstoffkosten zu profitieren.
Preisentwicklung und Einflussfaktoren
Die Preise für Diesel, E5 und E10 schwanken täglich und richten sich nach verschiedenen Faktoren. Hierzu zählen der Euro-Dollar-Wechselkurs, die Rohölpreise am Weltmarkt sowie politische Entscheidungen, wie der Tankrabatt, der im Sommer 2022 eingeführt wurde. Aktuelle Durchschnittspreise, die vom Bundeskartellamt bereitgestellt werden, zeigen, dass die Spritpreise in Deutschland starken saisonalen Schwankungen unterliegen. Besonders in den Sommermonaten sind die Preise oft höher.
Ein weiteres bemerkenswertes Detail ist, dass die Preise morgens, insbesondere zwischen 7 und 8 Uhr, am höchsten sind. Günstigere Preise werden hingegen zwischen 17 und 22 Uhr verzeichnet. Autobahntankstellen präsentieren im Schnitt deutlich höhere Spritpreise, mit einer Differenz von etwa 42 Cent für E10 und 36 Cent für Diesel im Vergleich zu regulären Tankstellen. Dieser Preisunterschied ist auf den intensiven Wettbewerb um Standorte zurückzuführen.
Jahresdurchschnittspreise im Rückblick
Die Entwicklung der Kraftstoffpreise hat sich in den letzten Jahren signifikant verändert. Laut ADAC war 2022 das teuerste Tankjahr, mit einem Durchschnittspreis von 186,0 Cent für Super E10 und 194,6 Cent für Diesel. Im Jahr 2024 hingegen lagen die Preise im Jahresdurchschnitt etwa 30 Cent niedriger als im Vorjahr. Für 2024 wurden 185,1 Cent für Super E10 und 170,6 Cent für Diesel verzeichnet, was auf eine allmähliche Entspannung der Preissituation hinweist.
Insbesondere die geopolitischen Ereignisse, wie der Ukraine-Krieg, haben die Preisentwicklung der letzten Jahre beeinflusst und zeigen, wie sensitiven die Kraftstoffpreise auf Marktbedingungen reagieren.