Am Grenzübergang Hörbranz wurde am Mittwoch, dem 19. März, ein somalischer Staatsangehöriger aufgegriffen, der ohne gültigen Pass und mit einem möglicherweise erschlichenen Visum auf dem Weg nach Deutschland war. Der 43-Jährige war als Passagier in einem Fernreisebus unterwegs und wies sich anfangs mit einem nicht anerkannten somalischen Reisepass sowie einem italienischen Visum aus. Bei seiner Einreisebefragung wechselte er seine Aussage: Zuerst sprach er von einem Freund in Frankfurt, dann erklärte er, aus medizinischen Gründen langfristig in Deutschland bleiben zu möchten.
Die Bundespolizei entdeckte jedoch, dass er ein italienisches Visum erhalten hatte, nachdem er angeblich eine Frau in Italien geheiratet hatte. Aufgrund der fehlenden gültigen Einreisedokumente und widersprüchlicher Angaben wurde der Mann der versuchten unerlaubten Einreise und Visumserschleichung beschuldigt und am gleichen Abend mit dem Flugzeug vom Flughafen Memmingen auf eigene Kosten nach Italien zurückgeschickt.