Am Donnerstag, den 13. März 2025, hat die Bundespolizei Nürnberg einen 60-jährigen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, mehr als 30 Millionen Euro Anlegergelder hinterzogen zu haben. Der Tatverdächtige, der ab 2016 über eine Aktiengesellschaft Schuldverschreibungen ausgab, konnte ab 2017 keine Rückzahlungen mehr leisten und soll es versäumt haben, einen Insolvenzantrag zu stellen. Stattdessen wird ihm vorgeworfen, die Gesellschaft in eine Insolvenzverschleppung zu führen, indem er den Vorstand austauschte, die Firma umbenannte und nach Berlin verlegte, wo sie schließlich nicht mehr erreichbar war.

Die Ermittler, die intensive Nachforschungen anstellten, entdeckten den Aufenthaltsort des deutschen Staatsbürgers in Dubai. Bei seiner Einreise nach Deutschland wurde er im ICE in Nürnberg festgenommen. Am Freitag, dem 14. März 2025, wurde der Verdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ und ihn in eine Justizvollzugsanstalt einwies.