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Silvester in Gefahr: Über 1.000 Autos könnten in Flammen aufgehen!

VorfallBrandstiftung
OrtDeutschland
Sachschaden in €100000000
UrsacheFeuerwerkskörper

In der Silvesternacht werden in Deutschland traditionell etwa 1.000 Autos in Flammen aufgehen, was der Anzahl von Fahrzeugbränden in einem ganzen Monat entspricht. Experten der Versicherungsbranche rechnen damit, dass Feuerwerkskörper eine entscheidende Rolle bei diesen Brandvorfällen spielen werden. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schätzt, dass bis zu 1.000 kaskoversicherte Pkw durch Böller und Raketen in Brand gesetzt werden könnten.

Jörg Asmussen, der Hauptgeschäftsführer des GDV, empfiehlt Autofahrern, ihre Fahrzeuge nicht in der Nähe von belebten Plätzen abzustellen. Um das Risiko zu minimieren, sollten Pkw auf privaten Grundstücken oder in Garagen geparkt werden. Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme regt Asmussen an, geschütztere Plätze, wie Bäume oder Unterführungen, zu nutzen, um Schutz vor Querschlägern und herunterfallenden Hülsen zu bieten.

Versicherungsschutz und Kosten

Im Fall von Brandschäden kommt in der Regel die Teilkaskoversicherung für die Schäden auf. Im Jahr 2023 zahlten Kfz-Versicherer für rund 14.200 Fahrzeugbrände etwa 100 Millionen Euro, was einem Durchschnitt von etwa 7.100 Euro pro Brand entspricht. Dabei werden auch Lackschäden oder Vandalismus durch Feuerwerk durch die Vollkasko abgedeckt, was aber möglicherweise zu höheren Versicherungsbeiträgen führen kann.

Die Prognosen und Empfehlungen der Versicherer unterstreichen die Gefahren, die mit der Verwendung von Feuerwerkskörpern verbunden sind, und mahnen zur Vorsicht, um personalisierte Schäden und finanzielle Verluste zu vermeiden. Wie inSüdthüringen berichtete, könnte die Anzahl der Fahrzeugbrände an Silvester signifikant ansteigen, während auch Augsburger Allgemeine bestätigte, dass ein derart hohes Risiko durch den unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern besteht.

Ort des Geschehens

Analysierte Quellen, die diese Meldung bestätigen: 9
Analysierte Kommentare in sozialen Medien: 162
Analysierte Forenbeiträge: 44

Referenz
www.insuedthueringen.de
Weitere Infos
www.augsburger-allgemeine.de
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