Am Donnerstagmorgen, dem 20. März 2025, kam es in Rostock zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Auto. Der Vorfall ereignete sich gegen 8:30 Uhr am Saarplatz, als die Straßenbahn der Linie 3 in Richtung Neuer Friedhof mit einem Kleinwagen kollidierte, der auf den Gleisen stand. Laut Ostsee-Zeitung wurde zum Glück niemand verletzt. Die Fahrerin des Kleinwagens war zum Zeitpunkt des Unfalls allein im Fahrzeug.
Die Polizei war schnell vor Ort, um die Situation zu klären. Es ist bislang unklar, wie viele Passagiere sich in der Straßenbahn aufgehalten haben. Die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) gab bekannt, dass die betroffene Strecke wieder freigegeben wurde, jedoch bleibt mit Verspätungen auf den Linien 3 und 6 sowie der Buslinie 25 zu rechnen.
Frühere Vorfälle mit Straßenbahnen
<pDies ist nicht der erste Vorfall dieser Art in Rostock. Erst am 28. März 2024 entgleiste eine Straßenbahn im Stadtteil Lütten Klein, nachdem sie mit einem Lkw zusammengestoßen war. In diesem Fall überfuhr der Lkw-Fahrer offensichtlich eine rote Ampel, was zu dem Zusammenstoß führte. Dabei verletzte sich die 58-jährige Fahrerin der Straßenbahn leicht und kam mit einem Schock in die Klinik. Der geschätzte Sachschaden betrug etwa 25.000 Euro. Die RSAG stellte den Straßenbahnbetrieb in Lütten Klein bis zum Mittag ein, da mehrere Waggons aus den Gleisen gesprungen waren und Teile der Bahn beschädigt wurden. Ein Kran konnte zur Bergung nicht eingesetzt werden, da die Oberleitungen dies verhinderten; stattdessen kam ein hydraulisches System zum Einsatz, wie NDR berichtete.
Sicherheitsdaten und Hintergründe
Verkehrsunfälle mit Straßenbahnen sind ein bedeutendes Thema in Deutschland. Laut Destatis gibt es eine Vielzahl von Daten, die Aufschluss über die Häufigkeit und die Umstände solcher Unfälle geben. Die steigende Zahl von Fällen erfordert eine kontinuierliche Verbesserung der Sicherheit im Nahverkehr, um solche Vorfälle zu minimieren und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.