Schleswig

Deutschlandticket: Kürzungen beim Regionalverkehr drohen

Pendler in Gefahr: Schleswig-Holstein plant Kürzungen beim Deutschlandticket

Seit einem Jahr ist das Deutschlandticket für 49 Euro erhältlich und ermöglicht es Reisenden, im gesamten Regionalverkehr mit Bahn und Bus zu fahren. Allerdings gibt es kontinuierliche Diskussionen über die Finanzierung des Tickets. Ein Bundesland, Schleswig-Holstein, befindet sich aufgrund der Finanzierung des Deutschlandtickets in einer problematischen Situation und erwägt nun Kürzungen. Dies könnte vor allem Pendler betreffen.

Laut dem Kieler Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen fehlen Schleswig-Holstein jährlich 50 Millionen Euro zur Aufrechterhaltung des aktuellen Takt im Regional- und Nahverkehr. Die Finanzierung des Deutschlandtickets belastet das Bundesland zusätzlich, wobei Verluste mit Steuergeldern ausgeglichen werden. Angesichts der unzureichenden Mittel plant das Verkehrsministerium möglicherweise, den Zugtakt von 20 auf 30 Minuten zu reduzieren, was zu weniger Zügen pro Stunde führen würde.

Es wird diskutiert, dass bereits im Dezember fünf Prozent der Schienenverbindungen gestrichen werden sollen, gefolgt von weiteren fünf Prozent im Jahr 2025. Die Opposition, insbesondere die SSW-Landtagsabgeordnete Sybilla Nitsch, äußert sich besorgt über diese Maßnahmen und bezeichnet sie als potenzielle Gefahr für die Verkehrswende. Die Unsicherheit über die Umsetzung dieser Vorschläge bleibt bestehen, da sie auf Bedenken und Widerstand stoßen.

Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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