Neumünster

Trinkwasserleitungssanierung in Neumünster: Fuß- und Radwege gesperrt

Neumünster: Neues Bauprojekt beeinträchtigt Geh- und Radwege in der Plöner Straße

In Neumünster sorgt ein neues Bauprojekt für Einschränkungen im Bereich der Plöner Straße (B430). Die Stadtwerke Neumünster (SWN) führen Sanierungsarbeiten an der Hauptversorgungsleitung für Trinkwasser durch. Dies betrifft den Abschnitt in der Nähe der Gemeinschaftsschule Brachenfeld, wo der Rad- und Fußweg auf beiden Straßenseiten gesperrt ist. Die Leitung, die seit den 1970er-Jahren besteht, wird schrittweise überarbeitet, wobei die Verlegung eines Schutzrohrs unter der Straße erforderlich ist.

Um Fußgängern und Radfahrern zu ermöglichen, den gesperrten Abschnitt stadtauswärts zu passieren, wurde eine Bedarfsampel eingerichtet. Der Baustellenkoordinator der Stadt, Steffen Wedel, betont, dass die Sperrung beider Geh- und Radwege unvermeidlich ist. Eine alternative Route führt über den Parkplatz der Schule, wobei der Kantstein so angepasst wurde, dass auch Rollstuhlfahrer passieren können. Zusätzlich wurde eine Bedarfsampel zur sicheren Überquerung der Bundesstraße installiert, und die Bushaltestelle in stadtauswärtiger Richtung wurde verlegt.

Die Baumaßnahmen sind in enger Zusammenarbeit mit der Schule, dem Verkehrsbetrieb SWN, der Verkehrsaufsicht und den ausführenden Baufirmen geplant. Thore Schwilp, Leiter der Gemeinschaftsschule, zeigt sich zufrieden mit dem günstigen Zeitpunkt der Bauarbeiten, die nun vorbereitet werden. Während dieser Phase fallen einige Parkplätze weg, doch die Hauptarbeiten sollen in den Sommerferien stattfinden und bis dahin abgeschlossen sein, so Stadtwerke-Sprecherin Saskia Ullrich. Besonders wichtig ist die rechtzeitige Fertigstellung, da die Zufahrt zum Schulparkplatz während der sechswöchigen Sommerferien von der Plöner Straße aus gesperrt sein wird.

Bedenken äußert jedoch der ADFC-Vorsitzende Kurt Feldmann-Jäger von Neumünster. Er kritisiert die mangelhafte Beschilderung, die Radfahrer dazu zwingen würde, auf der Straße zu fahren – ein riskantes Unterfangen trotz der geltenden Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Das Zusammenspiel mit dem Autoverkehr sei nicht ausreichend gesichert, so Feldmann-Jäger.

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