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Totschlag in Lübeck: 25-Jähriger in Psychiatrie eingewiesen

"Der tragische Fall eines Totschlages und die folgende Entscheidung des Gerichts - Ein Blick in die Gedankenwelt eines 25-jährigen Mannes mit paranoider Schizophrenie"

Das Landgericht Lübeck hat einen 25-jährigen Mann am Dienstag aufgrund von Totschlags in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Der Mann, der an paranoider Schizophrenie leidet, gestand im September 2023, seine Mutter im Wahn getötet zu haben. Die Richterin erklärte in der Urteilsbegründung, dass aufgrund der fortbestehenden Krankheit auch in Zukunft mit weiteren schweren Straftaten gerechnet werden müsse.

Während des rund einmonatigen Gerichtsverfahrens in Lübeck gestand der Beschuldigte nach anfänglichem Leugnen am vierten von sechs Verhandlungstagen, seine Mutter getötet zu haben. Er gab an, dass sie die Wohnung verlassen wollte und er sie daran hindern wollte, sodass er sie zurück in die Wohnung zerrte und schließlich mit einer 2,5 Kilogramm schweren Hantelscheibe auf sie einschlug.

Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Nebenkläger und die Verteidigung forderten zuvor die Einweisung des Beschuldigten in eine Klinik auf unbestimmte Zeit. Dieser Schritt wurde nun vom Gericht umgesetzt, um die Öffentlichkeit vor möglichen weiteren Straftaten des Mannes zu schützen.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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