Das St. Annen-Museum in Lübeck hat am 28. Februar 2024 im Rahmen eines Familienfestes seine neuen Mitmach-Räume eröffnet, die einem breiten Publikum kreative Möglichkeiten bietet. Besucher wie Madison Junge (13) und ihre Schwester Olivia (2) freuen sich bereits über den neuen „St. Annen kreativ“-Raum, der es allen Altersklassen erlaubt, sich künstlerisch auszuleben. Hier können die Gäste basteln, malen und werken. Die Direktorin des Museums, Noura Dirani, sowie Dagmar Täube haben das Projekt initiiert, was die Neuausrichtung des Museums im Rahmen des Projektnamens „Kaleidoskop Museum“ ergänzt, das vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde, um das didaktische Konzept sowie die Digitalisierung zu fördern meldet LN Online.
Die neuen Räume umfassen unter anderem den Raum „St. Annen family“, der speziell für Familien konzipiert wurde und Eltern sowie Kindern eine Möglichkeit bietet, sich beim Spielen und Gestalten auszuruhen. In diesem Bereich können Kinder an Staffeleien malen, Origami falten, mit Bauklötzen spielen und sich in Kunstbüchern vertiefen. Ein großes, weißes Gitter an der Wand lädt die Kleinen ein, ihre eigenen Werke auszuhängen. Im ersten Stock befindet sich die Digitalisierungswerkstatt „St. Annen research“, wo wissenschaftliche Arbeiten bearbeitet und digitalisiert werden. Diese Initiative ermöglicht es den Besuchern an besonderen Veranstaltungen, hinter die Kulissen der Museumsarbeit zu blicken und sich mit den Forschungsergebnissen vertraut zu machen berichtete HL-Live.
Familienfest und Programm
Anlässlich der Eröffnung fand ein abwechslungsreiches Familienfest statt, das von 14:00 bis 17:00 Uhr dauerte. Besuchern wurde ein vielfältiges Programm angeboten, darunter freies Malen und Origami-Falten im „St. Annen family“-Raum sowie plastisches Gestalten mit Ton im kreativen Bereich. In der Digitalisierungswerkstatt konnten die Teilnehmer Vorträge von Wissenschaftlern verfolgen und an familienfreundlichen Führungen teilnehmen. Die regulären Eintrittspreise für das Museum betragen 12 Euro, wobei Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freien Zutritt erhalten wie LN Online hervorhebt.
Das St. Annen-Museum hat sich nicht nur in der Ausgestaltung seiner Räumlichkeiten verändert, sondern auch in Bezug auf digitale Bildung. Immer mehr Museen, auch das St. Annen-Museum, setzen auf moderne Medien und interaktive Formate, um das Lernen und die Wissensvermittlung zu stärken. Innovative digitale Angebote und interaktive Anwendungen sollen nicht nur die traditionellen Broschüren und Audioguides ersetzen, sondern auch neue Wege des Zugangs zu den Sammlungen und Inhalten erschließen. Diese Transformation wird unterstützt durch digitale Plattformen, die User-generated Content ermöglichen und die kritische Reflexion über digitale Medien fördern berichtet KUBI Online.
Das St. Annen-Museum bleibt auch am Puls der Zeit, indem es erkennt, dass digitale und hybride Angebote für die zukünftige Museumsarbeit unverzichtbar sind. Die Möglichkeit, technische Workshops anzubieten und digitale Kompetenzen zu fördern, thematisiert die wachsende Bedeutung von interaktiven Bildungsansätzen und stellt die Mitgestaltung der Besucher in den Mittelpunkt laut KUBI Online.