Am Donnerstagnachmittag, dem 30. Januar, ereignete sich auf der A21 bei Tremsbüttel ein schwerer Unfall, der eine vollumfängliche Sperrung der Autobahn bis Freitagmorgen zur Folge hatte. Der Unfall passierte gegen 15:30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Tremsbüttel und Bad Oldesloe-Nord in Fahrtrichtung Norden. Ein 46-jähriger Lkw-Fahrer verlor die Kontrolle über seinen mit Sand beladenen Kieslaster, nachdem ein Reifen geplatzt war. Der Lkw geriet in die Mittelschutzplanke, touchierte einen Volvo und kippte um. Die Ladung verteilte sich auf der gesamten Fahrbahn, wobei der Volvo leicht beschädigt wurde. Glücklicherweise gab es keine schweren Verletzten, wenngleich der Lkw-Fahrer zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde.Lübecker Nachrichten berichten, dass die Bergungs- und Abschleppdienste aus Neumünster um 17:30 Uhr eintrafen.
Der Lkw selbst, dessen Zugmaschine schwer beschädigt wurde, konnte mit einem Kran geborgen werden. Der Muldenhänger war jedoch noch rollfähig. Die Einsatzkräfte, darunter 30 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren aus Tremsbüttel und Bargteheide sowie zwei Rettungswagen, mussten mehrere Stunden für die Bergung aufwenden. Die Autobahn wurde in beide Richtungen zwischen Tremsbüttel und Bad Oldesloe Süd gesperrt, auch die Sperrung in Richtung Kiel blieb bis Freitagmorgen um 8:30 Uhr bestehen. Eine einspurige Verkehrsführung mit einem Tempolimit von 60 km/h wurde nach der Sperrung eingerichtetSHZ.
Folgen des Unfalls
Ein Umweltrisiko ging von dem Unfall ebenfalls aus: Der Tank des Lkw wurde abgerissen, wobei Diesel in die Umwelt zu laufen drohte. Die Feuerwehr setzte Bindemittel ein, um die auslaufenden Kraftstoffe zu binden und einen Umweltschaden zu verhindern. An der Mittelleitplanke entstand erheblicher Sachschaden, der in Kürze behoben werden muss. Wie die Lübecker Nachrichten berichten, wird die Mittelleitplanke installiert und die einseitige Sperrung könnte bis Montag anhalten, während Erdreich aufgrund des ausgelaufenen Diesels ausgehoben werden muss Google Maps Karte anzeigen