Für die SpVg Eidertal Molfsee begann die Rückrunde in der Oberliga mit einem herben Rückschlag. Am 8. März 2025 verlor die Mannschaft mit 1:5 gegen Eutin 08, wie kn-online.de berichtet. Dabei konnten lediglich 80 Zuschauer das Spiel im Molfseer Stadion verfolgen.

Die Molfseer erwischten einen guten Start: In der 4. Minute netzte Luca Aouci zur frühen Führung ein (1:0). Doch dieser Vorsprung währte nicht lange, denn Hussein Sharba glich nur vier Minuten später für Eutin aus (1:1). Phil Petersenn brachte die Gäste in der 41. Minute per Flugkopfball in Führung (1:2) und legte den Grundstein für eine dominantere Leistung in der zweiten Halbzeit.

Entwicklung und Herausforderungen

In der zweiten Halbzeit geriet Molfsee weiter ins Hintertreffen. Nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff traf Sharba erneut und erhöhte auf 1:3 (52.). Nico Kocks setzte schließlich mit zwei weiteren Toren in der 80. und 82. Minute das finale Ausrufezeichen zum 1:5. Die Molfseer hingegen konnten in der Offensive nicht genügend Gelegenheiten nutzen, um wieder ins Spiel zu kommen. Während der Vorbereitung auf die Rückrunde hatte das Team bereits mehrere hohe Niederlagen hinnehmen müssen, unter anderem eine 0:8-Niederlage gegen den FC Kilia Kiel und gegen den PSV Neumünster.

Chefcoach Patrick Herrmann bleibt jedoch optimistisch hinsichtlich der weiteren Entwicklung seines Teams. Er betonte, dass die Mannschaft auf dem richtigen Weg sei und der Klassenerhalt noch im Raum steht.

Aufstellung und Zuschauerzahlen

Für Molfsee standen im Spiel unter anderem Spieler wie Meier, Kristen, Braesch und Wiegand auf dem Platz. Die vollständige Aufstellung des Teams umfasste: Meier, Kristen, Braesch, Fölster, Bruns, Wasielewski, Wiegand, Fried, Cetintürk, Aouci und Klimmek. Eutin trat mit Klassen, Kunert, Drews, Weist und weiteren Spielern an. Schiedsrichter der Begegnung war Tim-Marvin Meyer vom SV Todesfelde.

Das Zuschauerinteresse im Fußball zeigt gemischte Ergebnisse, wie auch die breite Datenlage von 100prozentmeinverein.de belegt. In der Bundesliga beispielsweise variierten die Zuschauerzahlen stark: Während ein Spieltag mit bis zu 24.000 Zuschauern glänzte, lockten andere Partien nur einige Tausend Fans in die Stadien. Das Spiel von Molfsee gegen Eutin mit lediglich 80 Zuschauern stellt hier ein extremes Beispiel dar, das die Herausforderungen und die häufige Fragmentierung der Zuschauerzahlen im Amateursport verdeutlicht.

Insgesamt spiegeln die Ergebnisse von Molfsee die Schwierigkeiten wider, die in der aktuellen Oberliga-Saison bestehen, und gleichzeitig die Hoffnung auf zukünftige Erfolge und steigendes Interesse an lokalen Fußballspielen.