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Höhere Tarifbindung gefordert: DGB-Kundgebung in Kiel für gerechtere Arbeitsbedingungen

Gewerkschaftsdemo in Kiel: Forderungen und Kritik am 1. Mai

Am 1. Mai versammelten sich rund 2500 Menschen in Kiel, um gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) für höhere Löhne, mehr Freizeit und zusätzliche Sicherheit zu demonstrieren. Die Teilnehmer trugen Banner mit Forderungen wie „Löhne rauf, Preise runter“ und „Geld für Gesundheit statt Rüstung“. Frank Hornschu, Vorsitzender des DGB Kiel Region, betonte die Bedeutung der Arbeitnehmerbeteiligung für eine gerechte Gestaltung der Zukunft.

Die Demonstration in Kiel zielte auch darauf ab, die Tarifbindung zu stärken, um den demokratischen Prozess zu fördern und Vorteile wie höhere Einkommen, bessere Arbeitsbedingungen und verbesserte Lebensqualität zu erzielen. Hornschu betonte die Bedeutung des Miteinanders und der Solidarität für eine positive Zukunft. Mitglieder verschiedener Gewerkschaften und demokratischer Parteien nahmen an der Demonstration teil und betonten die Notwendigkeit konkreter Verbesserungen.

Während der Kundgebung am Rathausplatz wurden kritische Stimmen gegen Pläne der FDP zur Reform des Streikrechts laut. Frank Hauenstein von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) forderte energisch, das Streikrecht unangetastet zu lassen. Die Demonstration verlief trotz vereinzelter politischer Parolen wie „Viva Palästina“ und kritischer Äußerungen gegen Rüstungskonzerne sowie gegen politische Parteien friedlich und ohne Zwischenfälle, wie von der Polizei bestätigt.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Konrad l. Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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