Am vergangenen Wochenende hat die Bundespolizeiinspektion Flensburg drei gesuchte Straftäter geschnappt. Ein 18-Jähriger, der mit einem Untersuchungshaftbefehl gesucht wurde, sitzt nun in der JVA und wartet auf seine Hauptverhandlung. Der erste Fang passierte am Freitagmittag an der Grenze, als ein rumänisches Fahrzeug gestoppt wurde. Der 30-jährige Beifahrer hatte einen Haftbefehl wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort aus dem Jahr 2020. Um der Haft zu entgehen, erhielt er von einer Bekannten in Rüsselsheim eine Überweisung von 1.713 Euro und durfte seine Reise fortsetzen.
Einen weiteren Erfolg verbuchte die Bundespolizei am Sonntagnachmittag, als ein polnischer Kleintransporter am Grenzübergang Harrislee kontrolliert wurde. Der 34-jährige Fahrer hatte ebenfalls einen Haftbefehl wegen einer ähnlichen Straftat aus dem Jahr 2023 und konnte mit einer Zahlung von knapp 600 Euro einer 25-tägigen Haftstrafe entkommen. Die Bundespolizei bleibt also aktiv im Kampf gegen gesuchte Straftäter.