DithmarschenKriminalität und Justiz

Biofutter-Ballenbrand bei Epenwöhrden: Feuerwehr im Einsatz

Ursache des Feldbrandes bei Epenwöhren bleibt rätselhaft

Am frühen Mittwochmorgen gegen 7 Uhr bemerkte ein Landwirt in Epenwöhrden im Kreis Dithmarschen, dass mehrere Rundballen auf einem Feld brannten. Die Ballen waren etwa ein Jahr alt und als Biofutter für landwirtschaftliche Biohöfe vorgesehen. Der Landwirt alarmierte sofort die Feuerwehr, die daraufhin mit insgesamt 35 Kameraden anrückte, um das Feuer zu löschen.

Um den Brand effektiv zu bekämpfen, wurden drei Traktoren eingesetzt, die die brennenden Ballen mithilfe von Greifern und Gabeln auseinanderzogen. Auf diese Weise gelang es den Einsatzkräften, jeden einzelnen Rundballen nach und nach zu löschen. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Menge an Ballen als langwierig und beanspruchten die Feuerwehrleute bis in den Nachmittag.

Während der Löscharbeiten musste die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Westerland für etwa 20 Minuten gesperrt werden, da die Feuerwehr eine knapp 800 Meter lange Wasserversorgung aufbauen musste. Aufgrund der Lage des nächsten Hydranten musste ein C-Schlauch unter den Schienen verlegt werden, um die ausreichende Versorgung mit Wasser sicherzustellen. Die Einschränkungen im Bahnverkehr wurden nach der erfolgreichen Löschaktion wieder aufgehoben.

Die polizeilichen Ermittlungen zur Ursache des Brandes werden von der Kripo übernommen, wobei eine Selbstentzündung nach Aussage des Wehrführers ausgeschlossen werden kann. Neben der Feuerwehr Epenwöhrden waren auch die Wehren aus Barsfleth und Christianskoog an dem Einsatz beteiligt, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

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Martin Schneider

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