Ein markanter Wetterwechsel steht bevor: Der Frühling in Nordrhein-Westfalen wird durch eine Saharastaubwolke geprägt, die am 21. März 2025 erwartet wird. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert, dass der Himmel in weiten Teilen Deutschlands trüber und milchiger erscheint. Laut Kölnische Rundschau wird der gelb gefärbte Himmel ab dem Freitag sichtbar sein und der Staub wird eine Woche lang gesichtet werden, bevor Niederschläge einsetzen.

Diese Staubwolke bringt nicht nur optische Veränderungen mit sich, sondern auch gesundheitliche Bedenken. Saharastaub kann Allergien verstärken und die Solarenergie-Generierung beeinträchtigen. In der Atmosphäre zurückgelassene Staubpartikel hinterlassen überdies Schlieren auf Autos und Fensterscheiben, was viele Autofahrer als unerwünscht empfinden. Ein weiteres Phänomen, das in der Folge auftreten könnte, ist der sogenannte „Blutregen“, bei dem der Regen durch die rötlichen Sandpartikel eingefärbt wird und rostbraune Ablagerungen hinterlässt.

Ursprung und Auswirkungen des Saharastaubs

Der Saharastaub entsteht durch bodennahe Turbulenzen in der Sahara, die Sandpartikel in Höhen von bis zu sieben Kilometern aufwirbeln. Diese Partikel können mehrere Monate in der Luft verweilen und werden durch bestimmte Wetterlagen, vor allem starke Süd- oder Südwestströmungen, nach Mitteleuropa transportiert. Wie t-online erklärt, treten diese Phänomene häufig zwischen März und Juni sowie Oktober und November auf und können zwischen fünf und 30 Mal jährlich beobachtet werden.

Der Einfluss des Saharastaubs auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit ist erheblich. Er führt nicht nur zu einer erhöhten Feinstaubbelastung und kann Atemwegserkrankungen problematisch machen, sondern begünstigt laut daswetter.com auch die Entstehung von Blutregen. Experten sind sich einig, dass solche Wetterphänomene durch den Klimawandel möglicherweise zunehmen könnten. Meteorologen arbeiten daran, bessere Vorhersagemodelle zu entwickeln, um der Bevölkerung rechtzeitig Informationen über diese Naturereignisse zur Verfügung zu stellen.

In Griechenland wurden bereits neue Temperatur-Rekordhöchstwerte von 33,7 Grad Celsius auf Kreta gemessen, während Deutschland vor einem trüben und wechselhaften Wetter steht. Die kommenden Tage werden zeigen, wie sich der Saharastaub auf das Wettergeschehen in Deutschland auswirken wird. Die Bevölkerung wird dazu angehalten, sich auf diese ungewöhnlichen Wetterbedingungen einzustellen und eventuell notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.