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Wilde Feste und Hexentanz: So wurde die Walpurgisnacht im Harz gefeiert

Mysteriöse Traditionen und teuflische Feste: Eine aufregende Walpurgisnacht im Harz

In den Harz feierten die Menschen die Walpurgisnacht mit Live-Musik und Kostümen. Am Vorabend des 1. Mai versammelten sich viele in Braunlage, Niedersachsen, in Hexen- oder Teufelskostümen zu einem Umzug, der von geschmückten Traktoren begleitet wurde. Kinder saßen auf Besenstiel-Anhängern, während Hexen und Teufel auf der Straße tanzten. Ein Feuerwerk war ebenfalls geplant, um die Nacht zu erleuchten.

Die Polizei in Halberstadt und auch eine Sprecherin der Polizei in Goslar äußerten sich positiv über den friedlichen Verlauf der Walpurgisnacht in Sachsen-Anhalt. Die genaue Anzahl der Teilnehmer konnte jedoch noch nicht benannt werden. Orte wie Braunlage, St. Andreasberg, Bad Grund und Hahnenklee im niedersächsischen Teil des Harzes sind bekannt für ihre Festlichkeiten rund um die Walpurgisnacht. Ebenso finden in Schierke, Sachsen-Anhalt, zahlreiche Veranstaltungen statt.

Der Ursprung der Walpurgisnacht geht auf die heilige Walburga zurück, während Goethe mit seinem Werk „Faust“ die wilden Feiern literarisch festhielt. Nach Volksglauben versammeln sich Hexen in der Nacht auf dem Brocken, auch bekannt als Blocksberg, um mit dem Teufel zu tanzen und den Frühling zu begrüßen. Dieses Fest zieht jedes Jahr viele Touristen in den Harz und zählt zu den populärsten Veranstaltungen in der Region.

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Lebt in Amberg und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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