Mittelsachsen

Verkehrsunfälle in der Region Döbeln 2023: Steigende Zahlen veröffentlicht

Anstieg der Verkehrsunfälle: Eine genauere Analyse der Unfallzahlen im Jahr 2023

Im Jahr 2023 verzeichnete die Region Döbeln einen Anstieg der Verkehrsunfälle im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz. Insgesamt wurden 23.061 Unfälle erfasst, was einem Zuwachs von 1.101 Unfällen im Vergleich zum Vorjahr entspricht, was einer Steigerung von fünf Prozent entspricht. Obwohl die Unfallzahlen höher ausfielen als in den Vorjahren, lagen sie dennoch unter den Werten von 2019.

Der Anstieg der Verkehrsunfälle betraf alle Gebiete der Polizeidirektion Chemnitz und verteilte sich regional gleichmäßig auf die Stadt Chemnitz, den Landkreis Mittelsachsen und den Erzgebirgskreis. Ein kleiner Anteil der Unfälle ereignete sich auf den Abschnitten der Autobahnen 4 und 72. Von den 2.516 Unfällen mit Personenschaden erlitten insgesamt 3.247 Menschen Verletzungen. Die Zahl der Schwerverletzten verringerte sich leicht auf 864, während die Zahl der Leichtverletzten um 87 auf 2.383 zunahm. Im Verlauf des Jahres 2023 kamen 43 Menschen bei Verkehrsunfällen in der Region ums Leben, was einem Anstieg von 21 Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Es gab 20.545 Unfälle mit Sachschaden, was einer Zunahme von 1.052 Unfällen im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Im Landkreis Mittelsachsen stieg die Gesamtzahl der Unfälle von 2022 auf 2023. Es wurden insgesamt 6.941 Unfälle registriert, was einem Anstieg von 3,5 Prozent entspricht. In diesem Zeitraum verloren elf Menschen ihr Leben bei Verkehrsunfällen. Die Anzahl der Verletzten stieg von 983 auf 1.003, wobei sowohl schwere als auch leichte Verletzungen dokumentiert wurden. Einige Unfälle waren auf Alkohol- oder Drogenkonsum bei mindestens einem Beteiligten zurückzuführen. Es wurden 398 alkoholisierte Fahrer vor einem möglichen Unfall aus dem Verkehr gezogen.

Insgesamt entfernten sich in 1.306 Fällen Unfallbeteiligte pflichtwidrig vom Unfallort. Auffällige Unfallschwerpunkte im Jahr 2023 waren unter anderem die S36/S31 bei Leisnig, die S 205/K7771 in Langhennersdorf von Oberschöna, die B 173/B 173 in Niederwiesa und die S 242/K 8252 in Hartmannsdorf. Die Aufklärungsquote der Unfallfluchten im Landkreis Mittelsachsen lag bei 48 Prozent, was bedeutet, dass 627 dieser Fälle aufgeklärt werden konnten.

Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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